Kienle trennt sich vom langjährigen Trainer

Mühlacker Triathlet geht ohne Lubos Bilek in die neue Saison

Von Silas Schüller Erstellt: 7. November 2018, 00:00 Uhr
Kienle trennt sich vom langjährigen Trainer Trainerwechsel: Triathlet Sebastian Kienle geht neue Wege. Foto: Red Bull Content Pool

Mühlacker. Drei Wochen nach dem Ironman Hawaii hat Sebastian Kienle über die sozialen Netzwerke mitgeteilt, die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Trainer Lubos Bilek zu beenden.

In seinem Facebook-Post schreibt der Triahtlet aus Mühlacker von einer „verdammt guten Zeit“, die er mit seinem Coach erlebt habe. „In den vergangenen 13 Jahren habe ich alles erreicht, was ich mir im Sport erträumt hatte. Genau wie Lubos weiß ich aber, dass man im Sport nur dann weiterkommt, wenn man bereit ist, neue Dinge zu wagen und neue Reize zu setzen. Deswegen werde ich ab jetzt mit einem neuen Coach zusammenarbeiten“, führt der 34-Jährige fort.

Im Jahr 2006, als Kienle noch als U23-Athlet im Landeskader des Baden-Würrtembergischen Triathlonverbandes für den Sprung zu den Profis trainierte, legten sein damaliger Landestrainer Bilek und er den Grundstein für die überaus erfolgreiche gemeinsame Zeit. Der tschechische Triathlon-Trainer begleitete Kienle durch 13 Saisons und feierte mit ihm unter anderem drei Europameister- und zwei Weltmeistertitel über die Mitteldistanz. Der größte Triumph gelang dem Duo indes 2014, als der Triathlet den Ironman Hawaii gewann.

In den nächsten Tagen wird Kienle bekanntgeben, wer sein neuer Trainer werden wird. Nach seinen Achillessehnenproblemen beim diesjährigen Ironman legte der 34-Jährige eine zweiwöchige Auszeit ein und trainiert derzeit noch nicht im vollen Umfang. Wie seine Ehefrau und Managerin Christine Schleifer dem Mühlacker Tagblatt mitteilte, wird Kienle in diesem Jahr keinen Wettkampf mehr bestreiten. Stattdessen möchte er mit seinem neuen Trainer die Basis für ein erfolgreiches 2019 legen. Vermutlich wird er im kommenden Jahr nur ein Langdistanzrennen absolvieren, um sich für Hawaii zu qualifizieren. Die Regularien erlauben es hierbei den Siegern der letzten fünf Weltmeisterschaften, bei einer erfolgreichen Teilnahme irgendeines Langdistanzrennens auch im nächsten Jahr auf Hawaii zu starten.

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