Der Nachwuchs steht im Fokus

Beim Heimturnier hofft Pegasus Mühlacker insbesondere auf sein Juniorteam

Von Steffen-Michael Eigner Erstellt: 23. Juni 2016, 00:00 Uhr
Der Nachwuchs steht im Fokus Ikarus, hier mit dem S-Team beim Turnier in Frankreich Ende März, wird beim Heimturnier neben der L-Gruppe auch die M-Gruppe von Pegasus Mühlacker tragen. Foto: privat

Ein volles Haus erwartet Pegasus Mühlacker für sein jährliches, großes Voltigierturnier an diesem Wochenende. 42 Gruppen haben gemeldet, 16 Wettbewerbe werden auf dem Dürrmenzer Dörnichhof ausgetragen. Die langjährige Pegasus-Trainerin Karin Kiontke ist vor allem auf den Nachwuchs gespannt.

Mühlacker. „Interessant wird es vor allem bei den Juniorteams“, findet Kiontke, die erstmals seit Jahren bei keinem der Pegasus-Teams die Longe halten wird, sondern als Turnierleiterin fungiert. Sie erwartet einen Zweikampf zwischen dem VV Bad Friedrichshall und dem eigenen Juniorteam um den Turniersieg. Der Wettbewerb beginnt am Sonntag gleich nach der Mittagspause um 13.30 Uhr mit der Pflicht, die Kür ist für 15.18 Uhr angesetzt. Wobei sich der Zeitplan je nach Verlauf der Wettbewerbe um einige Minuten nach vorne oder hinten verschieben kann. Die Pegasus-Junioren werden auf Däumling voltigieren, der von Julia Speckle an der Longe geführt wird.

Jeweils gleich nach den Juniorteams sind die S-Gruppen dran. Allerdings mit Pegasus Mühlacker als einzigem Teilnehmer. „Leider hat keine S-Gruppe von auswärts gemeldet“, bedauert Karin Kiontke. Das Pegasus-Team steht damit schon als Turniersieger fest, gleichwohl wollen die Voltigierer auf Captain Cook und mit Longenführerin Antonia Schubert dem Publikum gegen 14 Uhr eine Pflicht-Übung und gegen 15.45 Uhr eine Kür bieten, die auch gegen starke Konkurrenz zum ersten Platz gereichen würde.

Zuverlässiger Wallach Ikarus läuft mit zwei Gruppen

Anwärter auf einen Podestplatz, wenn nicht gar den Turniersieg ist auch die M-Gruppe aus Mühlacker mit Longenführerin Bärbel Zecha. Das Team tritt am Sonntag (11.30 Uhr Pflicht, 14.15 Uhr Kür) jedoch auf Ikarus an, weil Abenteuer noch seine Bänderdehnung auskuriert, die er im Frühjahr auf der Fahrt zum Turnier in Saumur (Frankreich) erlitten hat. „Es wird noch mindestens zwei Monate dauern, bis wir ihn wieder einsetzen können“, sagt Karin Kiontke. „Ikarus muss deshalb zweimal laufen.“ Denn auch die L-Gruppe von Pegasus bestreitet ihren Wettbewerb am Samstag (9.55 Uhr/11.50 Uhr) auf dem zuverlässigen 19-jährigen Wallach.

Am Samstag gehen außerdem noch die Wettbewerbe im Doppel- und Einzel-Voltigieren über die Bühne, wo Däumling und Longenführerin Julia Speckle zwei weitere Einsätze haben. Marie-Louise Boehm und Denise Kionkte bestreiten das Doppel (15.20 Uhr), Katharina Fiedler tritt nach 17 Uhr als Einzelvoltigiererin auf.

Unterdessen läuft im Internet auf www.betterplace.org weiterhin die Spendenaktion, mit der Pegasus Mühlacker versucht, wenigstens einen Teil der Kosten wieder einzuspielen, die Abenteuers Malheur in Frankreich verursacht hat. Die Rechnungen für den Tierarzt und eine zusätzliche Woche Aufenthalt von Abenteuer und zwei Betreuerinnen in Saumur beliefen sich auf etwa 2000 Euro. Bis gestern hat die Spendenaktion 1139 Euro von 28 Spendern erlöst.

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