Besonderer Sieg für Karl-Heinz Flach

Der Erste Vorsitzende des RFV Kämpfelbachtal sichert sich auf der vereinseigenen Anlage vor seiner Ehefrau den Titel

Von Ulrike Faulhaber Erstellt: 5. Oktober 2018, 00:00 Uhr
Besonderer Sieg für Karl-Heinz Flach Karl-Heinz Flach gewinnt die Wertung bei den einspännigen Fahrpferden mit einem Zähler Vorsprung.Foto: Faulhaber

Beim Finale der Ringtrophy 2018 im Fahren, das in Bilfingen ausgetragen wurde, ist es teilweise zu überraschenden Ergebnissen und damit noch zu Verschiebungen in den Ranglisten gekommen.

Kämpfelbach-Bilfingen. Reaktionsschnell und geschickt mussten sie allemal sein, die Gespannfahrer, die mit herausgeputzten Rössern und gewienerten Kutschen zum Finale der Ringtrophy angetreten waren. Nachdem bei den vier vorausgegangenen Wettbewerben in Oberacker, Knittlingen, Königsbach und Tiefenbronn Punkte gesammelt wurden, stand nun das Finale der diesjährigen Serie in insgesamt fünf Kategorien an.

Bei den Fahrpferden einspännig zog Karl-Heinz Flach, der umtriebige Vorsitzende des gastgebenden RFV Kämpfelbachtal, nach seinem Sieg beim Finale im Hindernisfahren mit einem Punkt Vorsprung an seiner Ehefrau Claudia vorbei, die bis dato die Rangliste angeführt hatte, und holte damit den Titel. Altmeister Wolf Dieter Iding, ebenfalls vom RFV Kämpfelbachtal, fand indes mit seinem elegant ausschreitenden Friesen Wybe zu keiner Zeit den nötigen Rhythmus im Parcours und fiel auf Rang drei der Gesamtwertung zurück. Iding wurde unterdessen als Initiator der Hügelland-Trophy für sein 20-jähriges Engagement vom RFV gewürdigt.

Keine Änderungen in der Rangliste gab es bei den Fahrpferden zweispännig. Mit der Höchstpunktzahl von 45 und insgesamt drei Siegen gewann Martina Raljon, vom RV Hagenäcker Tiefenbronn den Trophy-Pokal 2018 vor Hauptsponsor Jürgen Landmesser, RFV Kämpfelbachtal, und Karola Milchraum vom GSF Kraichgau-Oberacker. Bei den Fahrponys einspännig ging kein Weg an Verena Canbaz (TV Mühlacker) vorbei. Sie landete mit ihren Ponys Biene Maya und Speedy einen Doppelsieg im finalen Hindernisfahren und verwies in der Endabrechnung die bislang führende Laura Rothweiler, Kutschenfreunde Ettlingen, auf Rang zwei. Dritte wurde ihre Mühlacker Vereinskameradin Leonie Rauenbühler, die nach einem beherzten Durchgang im Finale vom siebten Platz vorgeprescht war.

Die ersten beiden Plätze bei den Fahrponys zweispännig gingen an Roland Kümpel und seine Tochter Svenja, die beide für den RFV Knittlingen an den Start gingen. Da eines ihrer Pferde derzeit nicht fit ist, mussten sie mit geliehenen Gespannen antreten. Roland Kümpel hatte mit Glenn und Khela zwei Ponys von den Kutschenfreunden Ettlingen an den Leinen, und Svenja führte Biene Maya und Speedy routiniert durch den Final-Parcours. Der wurde indes von Verena Canbaz gewonnen. Zu guter Letzt gab es noch eine Fahrpony-Einspänner-Wertung für junge Fahrer (unter 25 Jahre). Diese ging an Laura Rothweiler (Jahrgang 1997), gefolgt von Leonie Rauenbühler (2002) und Lisa Knam (2001) von den Kutschenfreunden Ettlingen.

Eine besondere Bilfinger Tradition am Rande: In der Mittagspause hielt Pfarrer Thomas Otmar Kuhn eine kleine Andacht, segnete Gespanne und Fahrer, während eine Jagdhornbläsergruppe für die passenden Klänge sorgte. Eine positive Bilanz zog schließlich auch der RFV-Vorsitzende Karl Heinz Flach. Er lobte seine Ehrenamtlichen, die auch bei der dritten, gut besuchten Großveranstaltung des Jahres mit anpackten und die Organisation und Bewirtung stemmten. Ein ruhender Pol war wie immer Jasmin Heckmann, die die Meldestelle mit guter Laune und Gelassenheit routiniert im Griff hatte.

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