Alexandra Pfeil gelingt Doppelerfolg

Reitturnier Königsbach erlebt großen Andrang von Reitern und Besuchern – Dominik Todten vom RFV Filderstadt gewinnt zwei Preise

Von Ulrike Faulhaber Erstellt: 22. August 2018, 09:49 Uhr
Alexandra Pfeil gelingt Doppelerfolg Vergleichskampf Reiten 2018 ALEXANDRA PFEIL, TV Mühlacker Reitabteilung

Die 66. Auflage des Reitturniers des RFV Königsbach hat wieder einmal spannende Wettkämpfe geboten. Alexandra Pfeil und Dominik Todten präsentierten sich dabei in Top-Form.

Königsbach. Dominik Todten vom RFV Filderstadt gehörte zu den erfolgreichsten Teilnehmern beim 66. Reitturnier des RFV Königsbach. Er gewann beim abschließenden Höhepunkt am Sonntagabend nach einem fehlerfreien, tempogeladenen Durchgang die Springprüfung Klasse M** mit Siegerrunde um den Hermann und Margot Richter-Ehrenpreis. Zweiter im Wettstreit um den Preis des Mitbegründers und langjährigen Vorsitzenden des Reiterrings Hügelland sowie des RFV Königsbach wurde Marc Poppel, RSZ Hohenzollern, vor Sarah Duft, RV Sindelfingen.

Todten entschied außerdem die Abteilung eins des M*-Springens am Samstag für sich, Abteilung zwei ging an Poppel. Matthias Rihm, FV Feuerbach, der seit Jahren in Königsbach erfolgreich am Start ist, gewann ein M*-Springen mit Joker vor Sarah Duft sowie eine Springprüfung Klasse M** vor Achim Weitbrecht, RZV Neubärental. Weitbrecht hatte im Vorjahr das M-Springen um den Hermann und Margot Richter-Pokal für sich entschieden. Zu den Siegern und Platzierten gehörte auch Joshua Löffler vom RV Jettingen. Er triumphierte unter anderem in der Abteilung zwei des M*-Springens mit Joker.

Im Dressurviereck ging auch diesmal kein Weg an Alexandra Pfeil, TV Mühlacker (Reitabteilung), vorbei. Mit 7,7 Punkten siegte sie in der M-Dressur auf ihrem Pferd Diamond Lady vor Naomi Kirschner aus Straubenhardt (7,5). Auf Wanonida belegte Pfeil zudem Platz drei. Und auch die L*-Dressur auf Kandare ging an Pfeil. Gute Platzierungen erreichte unter anderem Natalie Wagner-Langjahr vom RFV Königsbach.

Auffallend viele Teilnehmer kamen aus Württemberg, während einige der hier bekannten Altstars diesmal fehlten. Dennoch war das Turnier mit rund 1300 Starts, über 800 Pferden und etwa 500 Teilnehmern mehr als gut besetzt und forderte die Verantwortlichen heraus. Schließlich wurden im Rahmen der Veranstaltung die letzten Jugendförder- und Ringcup-Prüfungen vor dem Finale durchgeführt, ebenso eine Qualifikation zum Landesjugend-Cup und nicht zuletzt der Vergleichskampf des Reiterrings mit dem PSK Nordschwarzwald (zusammen 31 Programmpunkte). Dabei mussten Organisatoren und Helfer an ihre Grenzen gehen. Selbst Gerhard Klotz, Präsident des Pferdesportverbands Nordbaden und Mitglied im RFV Königsbach, packte mit an. Kaiserwetter und auch die Beliebtheit des Turniers sorgten zudem dafür, dass kaum Absagen kamen und die verschiedenen Prüfungen vom Reiterwettbewerb bis zu M-Springen und M-Dressur außergewöhnlich stark besetzt waren.

Viel Spaß hatten Teilnehmer wie auch die zahlreichen Zuschauer ebenso beim Format „Jump and Run“ am Freitagabend, einem ziemlich entspannten Programmpunkt, bei dem das Ergebnis am Ende eher zweitrangig war.
Ein positives Fazit zog der Vorsitzende Martin Leopold am Sonntagabend: „Das Wetter war top, die Zuschauer kamen zahlreich, und die Reiter waren zufrieden.“ Natürlich sei es auch anstrengend, ein solches Turnier durchzuführen, das mit Vorbereitungen und Abbau immerhin eine Woche in Anspruch nehme.

K Alle Ergebnisse im Internet: https://www.fnverlag.de/fn-erfolgsdaten

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