Lomersheimer verpasst das Podest

1600 Sportler starten beim CityLauf der Stadtwerke Pforzheim – Fabian Volle trennen 24 Sekunden vom dritten Platz

Von Susanne Roth und Lukas Huber Erstellt: 9. Juli 2019, 00:00 Uhr
Lomersheimer verpasst das Podest Fabian Volle aus Lomersheim kämpft beim SWP-CityLauf um einen Podestplatz.Foto: Rubner

Über 1600 Sportler haben am SWP-CityLauf im Enzauenpark Pforzheim teilgenommen. Dabei war der Lomersheimer Fabian Volle erfolgreich, der als Vierter in der längsten aller Distanzen knapp am Podium vorbeischrammte.

Pforzheim. Ein bisschen Staub muss Nils Walter schlucken, als er mit dickem Windelhintern auf seinen kurzen Beinchen mehr in die Zielgerade tapst als läuft. Und ein bisschen muss sich der wohl jüngste Läufer beim Pforzheimer SWP-CityLauf mit seinen knapp zwei Jahren schon wundern, dass an der Absperrung im Enzauenpark so viele unbekannte Menschen stehen, die ihm zujubeln. Wenige Minuten später befindet sich der Blondschopf schon wieder auf dem Arm seines Vaters Felix Walter und ist nicht nur eine Runde Werbung für das Autohaus gelaufen, das in diesem Jahr den Pokal für die größte Gruppe von 2018 an die Stadtwerke Pforzheim (SWP) abtreten muss. Er wird laut dem Vater mit der Teilnahme auch schon langsam an solche „Events“ herangeführt.

Weil die Stadtwerke in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen feiern, war die Latte hoch angesetzt worden. Das Motto lautete „125 Jahre Strom – 125 Läufer“ für den SWP-CityLauf. Und dieses Ziel wurde auch erreicht. Als Veranstalter zeichnete der Badische Leichtathletik-Verband Karlsruhe verantwortlich, die sportlichen Ausrichter waren der SV Büchenbronn in Zusammenarbeit mit dem Leichtathletik-Kreis Pforzheim. Die Koordination lag in den Händen von Peter Hess und Uwe Steiner. Sie mussten die Läufer in die richtigen Bahnen lenken. Bei rund 1600 Meldungen bis vor dem Anpfiff des ersten Bambini-Laufes bedeutete das, immer die Übersicht zu wahren. Besonders überrascht zeigte sich Steiner, dass vor allem die sehr jungen Läufer (Jahrgang 2012 und jünger) in großer Anzahl am Start waren. „Wir mussten bei den Bambini drei Gruppen bilden, weil wir über 100 Läufer haben“, sagte er.

Darunter war auch eine Gruppe des Kindergartens St. Ulrich aus Huchenfeld. Sieben Kinder und damit auch sieben Mamas hatte Raphaela Asara für die Betreuungseinrichtung gewinnen können. Während ihre Tochter Valentina mit noch nicht ganz zwei Jahren nicht ins Rennen geschickt wurde, durfte sie der größeren Schwester Filippa (5) zujubeln. Und auf dem Gruppenfoto vor dem Startschuss durch den sechsfachen Ironman-Hawaii-Finisher Mario Karcher, der an diesem Tag mit der Intersport-Schrey Gruppe mitlief, waren alle Kinder mit entsprechenden Logo-Shirts vertreten. Die Mamas zeigten sich im Übrigen aufgeregter als ihre Sprösslinge. Da war es durchaus angesagt, dass Moderator Karsten Penz ankündigte, dass die Kleinsten auch mit ihren Eltern die 200 Meter zurücklegen durften.

Der Hauptlauf, bei dem etwa 11000 Metern zurückzulegen waren, verlangte den Sportlern so einiges ab. In dieser Disziplin erwies sich ein Teilnehmer aus Lomersheim als ziemlich zäh: Fabian Volle kam mit einer Zeit von 32,42 Minuten ins Ziel, und damit trennten ihn nur 24 Sekunden trennten vom Podest. Markus Nippa vom TV Pforzheim, der eine Zeit von 31,45 Minuten hinlegte, gewann den Wettkampf.

Alle Ergebnisse des Laufs gibt es im Netz unter www.citylauf-pforzheim.de einzusehen.

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