Laufend Fit: Frohgemut zum Mahle-Lauf

In der letzten Trainingswoche rüsten sich die Teilnehmer für den großen Härtetest am Samstag

Von Ulrike Stahlfeld Erstellt: 15. Mai 2019, 09:48 Uhr
Laufend Fit: Frohgemut zum Mahle-Lauf AOK-Trainerin Sabine Liefke-Wilhelm freut sich mit den Teilnehmern auf den Mahle-Lauf. Fotos: Stahlfeld

Nach monatelanger Vorbereitung treten die Sportler der AOK-Aktion „Laufend fit“ am Samstag beim Mahle-Lauf an. Im vorletzten Training ziehen die Trainer ein positives Fazit – und machen ihren Schützlingen Mut für den Härtetest.

Mühlacker. Am Anfang waren es gerade mal zwei Minuten. Zwei Minuten laufen und – dann kam das tiefe Luft holen. Manch einer wollte es da nicht glauben, dass er kommenden Samstag beim Mahle-Lauf nach fünf oder gar zehn Kilometer Dauerlauf strahlend über die Ziellinie sprinten wird. Die Aktion „Laufend Fit“ macht das einmal mehr möglich.

Rund 100 Teilnehmer starteten im März bei der 15. gemeinsamen Aktion von Mühlacker Tagblatt und AOK Nordschwarzwald. Unter ihnen befanden sich rund 40 Einsteiger, die auf dem Sportplatz beim Hallenbad ganz behutsam mit dem Training starteten. Nur zwei Minuten bzw. maximal 170 Meter wurden zum Trainingsauftakt bei den sogenannten Dreiecksläufen um die Hütchen herum absolviert.

Gut zehn Wochen später sind die Hütchen wieder eingemottet und die Wiese beim Hallenbad ist den Läufern längst zu klein geworden. Bei ihren letzten Trainingseinheiten vor dem Mahle-Lauf am Samstag geht es die Enz entlang in Richtung Enzberg. Wer hätte das gedacht ! „Ich bin erstaunt, dass ich solche Distanzen am Stück laufen kann“, erzählt ein 19-Jähriger, der von seinen Arbeitskollegen zur Teilnahme animiert worden war.

Nach den ersten Trainingseinheiten habe er schon gekämpft, räumt er ein. „Aber dann ging es von Woche zu Woche besser“, zeigt nicht nur er sich zufrieden. Der Mahle-Lauf kann kommen. „Ihr habt gut trainiert“, stärkt AOK-Trainer Sven Oswald bei einem der letzten Treffen das Selbstbewusstsein der Läuferinnen und Läufer. Sven Oswald, Andreas Killer und Sabine Liefke-Wilhelm von der AOK Nordschwarzwald haben in den vergangenen Wochen an der Ausdauer der Teilnehmer gearbeitet. Das erfahrene Trainierteam weiß auch wenige Tage vor dem Lauf, worauf es jetzt ankommt. „Ab heute solide leben“, geben sie die Devise aus. In der letzten Woche ist nur noch moderates Training angesagt. Viel schlafen und ausreichend trinken, gehören jetzt ebenso zur Vorbereitung. Die Energiespeicher müssen schließlich aufgefüllt werden.

„Wir rechnen mit idealem Wetter“, sagt Sabine Liefke-Wilhelm. Sonnig und 18 Grad, so lautet die Prognose für die Läufergruppe, die an den grünen T-Shirts zu erkennen sein wird. Trotz idealer Vorbereitung werden beim Gedanken an den Startschuss auf dem Kelterplatz dennoch vor allem die Einsteiger zusehends nervös. Vor drei Wochen sind sie drei Kilometer gelaufen. Aktuell bewältigen sie 4,3 Kilometer.

Beim Wettkampf werden viele erstmals die fünf Kilometer in Angriff nehmen. Doch auch das ist kein Problem, beruhigt Sabine Liefke-Wilhelm. Sie weiß aus Erfahrung, dass der letzte Kilometer in jedem Fall durchgehalten wird: „Die sind dann auf der Strecke und wollen ins Ziel.“ Dabei ist die persönliche Bestzeit manchmal inbegriffen. Andreas Killer: „Durch das Adrenalin laufen die Leute am Samstag rund 20 Prozent schneller.“ Insofern sind die Läufer bereit. Jetzt fehlen nur noch die kräftigen Anfeuerungsrufe entlang der Strecke.

Falls die Teilnehmer dann noch nicht genug haben, bietet der AOK-Firmenlauf (5 Kilometer) in Pforzheim am kommenden Mittwoch, 18.30 Uhr, die nächste Möglichkeit, sich zu verausgaben. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der diesjährigen Laufend-fit-Aktion und bietet allen Teilnehmern eine nette Gelegenheit, mit Trainern und Laufgenossen noch einmal ins Gespräch zu kommen.

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