„Überragendes Turnier für die Teams und uns“

Von fragen Silas Schüller Erstellt: 23. September 2019, 00:00 Uhr
„Überragendes Turnier für die Teams und uns“ Bastian Voges

Bastian Voges

Der Jugendleiter von Viktoria Enzberg ist einer der Organisatoren des
Possehl-Cups und blickt nach dem Turnier am Samstag schon auf die nächste Ausgabe 2020.

Herr Voges, in diesem Jahr waren 18 Mannschaften (statt 20 im Vorjahr) beim Possehl-Cup dabei. Haben sich dadurch irgendwelche Veränderungen ergeben?

Nein, eigentlich ist alles wie immer gelaufen. Wenn ich an die Besucherzahlen denke, waren sogar eher mehr Leute im Viktoria-Sportpark zu Gast als 2018. Das freut uns natürlich sehr, ebenso wie die erneut sehr positiven Rückmeldungen der Vereine, die alle gesagt haben, dass sie gerne wiederkommen. Alles in allem war es ein überragendes Turnier für die Mannschaften und für uns.

Jedes Jahr können sie deutsche Spitzenvereine wie Bayern oder Dortmund anlocken. Da spielt sicherlich auch der Zeitpunkt des Turniers eine entscheidende Rolle…

Das stimmt, die Jugend-Teams der großen Vereine werden ja nicht nur von uns, sondern auch von vielen anderen Turnieren in Deutschland oder Europa eingeladen. Wir versuchen deshalb, die anderen Termine im Blick zu haben und einen Tag zu finden, der noch nicht besetzt ist. Bisher haben wir das Turnier immer zwischen Mitte September und Anfang Oktober ausgerichtet, was bisher wirklich ganz gut gepasst hat.

Helge Held vom Sponsor Possehl-Electronics hat in seiner Rede versprochen, dass sein Unternehmen das Jugendturnier weiter unterstützen wird. Wie weit sind Ihre Planungen im Verein fortgeschritten?

Es ist tatsächlich so, dass wir bereits in der nächsten Woche die Einladungen für den Possehl-Cup 2020 rausschicken. Die Vereine planen ihre Termine sehr früh, von daher müssen wir unser Konzept für das nächste Jahr schon jetzt fertigmachen. Da stehen bei uns noch ein paar Gespräche an, wobei unter anderem darüber gesprochen wird, welche Vereine wir zu Gast haben möchten. In der Regel gehen wir davon aus, dass die Vereine, die wir einladen, kommen.

Heuer waren mit Sankt Gallen und Basel zwei Schweizer Clubs und mit Strasbourg ein französischer Verein dabei. Sie haben einmal den Wunsch geäußert, eine italienische Mannschaft begrüßen zu dürfen. Wie stehen die Chancen, weitere internationale Vereine in den Viktoria-Park zu locken?

Natürlich besteht dieser Wunsch weiterhin, aber durch die Interessen, die manche Vereine haben, können wir nicht jeden nach Enzberg holen. In den letzten Jahren sind wir qualitativ gewachsen, was aber auch damit zu tun hat, dass die Anforderungen für Turnierveranstalter höher werden. Momentan sieht es danach aus, als ob wir 2020 Teams aus Österreich, Frankreich und der Schweiz zu Gast haben. Dazu kommt vielleicht ein niederländischer Verein, mit dem wir schon Kontakt gehabt haben. Es wird auf jeden Fall wieder ein internationales Turnier werden.

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