CfR äußert sich zu Drogenaffäre

Test bei Spieler Stanley Ratifo fällt laut Verein negativ aus

Erstellt: 30. Januar 2019, 00:00 Uhr

Pforzheim (pm). „In den letzten Tagen berichteten mehrere Medien über den angeblichen Drogenkonsum von Spielern des 1. CfR Pforzheim“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins am Dienstag. Namentlich wurde in diesem Zusammenhang Stanley Ratifo genannt, der in einem Interview mit dem Magazin „11Freunde“ zugegeben haben soll, Joints zu rauchen.

Nun hat sich der 24-Jährige laut CfR einem Schnelltest unterzogen, „um Klarheit bezüglich eines im Raum stehenden Drogenkonsums zu schaffen“. Dieser sei – wie erwartet – negativ ausgefallen. „Stanley Ratifo distanziert sich ausdrücklich von Drogen.“ Der Vorstand des CfR Pforzheim habe außerdem klärendes Gespräch mit dem Offensivspieler geführt. „Alle Spieler, Trainer, Betreuer und Funktionäre, also auch Stanley Ratifo, unterstützen und leben die Werte des Vereins: Respekt, Vielfalt, Fair Play und Ehrlichkeit, Integrität, Gesundheit und Umwelt. Ausdrücklich spricht sich der 1. CfR Pforzheim gegen Rassismus, Gewalt und Drogen aus.“ Der Spieler habe im Gespräch ausdrücklich die Unterstützung dieser Werte unterstrichen. Jeder, der ihn kenne, könne diese Einstellung bestätigen.

Der 24-jährige Fußballer war in den vergangenen Jahren in der Regionalliga aktiv. Darüber hinaus ist er Spieler der Nationalmannschaft von Mosambik. Im Rahmen dieser Einsätze fänden indes regelmäßig Drogen- und Dopingtests statt, heißt es in der Mitteilung des CfR weiter. „Ein Spieler, der Drogen konsumiert, könnte ohnehin kaum Sport auf diesem Niveau treiben.“ Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse und des Gesprächs mit dem Stürmer sei die Angelegenheit für den Pforzheimer Fußballverein damit nun erledigt. „Die genannten Vorwürfe betrachtet der Vorstand als haltlos und unbegründet.“ Es sei zudem nicht Aufgabe des Vereins, die künstlerischen Ansätze Ratifos, der auch Musik macht, zu bewerten.

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