Sturmtief „Herwart“ trifft auch den Enzkreis

Feuerwehren müssen umgekippte Bäume wegräumen

Erstellt: 30. Oktober 2017, 00:01 Uhr
Sturmtief „Herwart“ trifft auch den Enzkreis Sturmtief bringt auch Schmuddelwetter. Foto: Huber

Enzkreis (lh). Das Sturmtief „Herwart“, das am Wochenende besonders im Norden gewütet hatte, hat auch den Enzkreis nicht verschont.

Während sich am Sonntagmorgen bei heftigem Schmuddelwetter viele wohl nicht nach draußen getraut hatten, waren auch einige Feuerwehren gefordert. Wegen einiger Bäume, die in der Nacht auf Sonntag oder am darauffolgenden Morgen Windgeschwindigkeiten von knapp 90 Stundenkilometer nicht mehr standgehalten hatten, mussten in manchen Kommunen die Einsatzkräfte ausrücken, um die Straßen freizuräumen.

Wie ein Sprecher der Integrierten Leitstelle in Pforzheim am Sonntag nach dem Sturm mitteilte, sei ein Baum auf der Landesstraße 1135 bei Wiernsheim umgekippt. Nur wenige Kilometer weiter, zwischen Großglattbach und Pinache, habe die Feuerwehr ebenfalls einen umgestürzten Stamm aufräumen müssen. Ähnliche Fälle habe es auf der B 35 zwischen Maulbronn und Schmie und auf der Strecke zwischen Sternenfels und Kürnbach gegeben. Außerdem seien die Einsatzkräfte noch zwischen Schwann und Dennach sowie in der Nähe von Hamberg damit beschäftigt gewesen, quergestandene Bäume zu entfernen. Verletzt worden sei niemand.

Ernster gestaltete sich laut Medienberichten die Lage im Norden Deutschlands. In Hamburg etwa verursachte eine Sturmflut Schäden, in Berlin wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und die Bahn stoppte in sieben Bundesländern zeitweise den Zugverkehr.

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