Zugbrand Ölbronn: Ursache weiterhin unklar

Umweltamt will Erdreich untersuchen

Von Maik Disselhoff Erstellt: 12. Juli 2018, 00:00 Uhr
Zugbrand Ölbronn: Ursache weiterhin unklar Der ausgebrannte Zug in Ölbronn. Foto: Goertz

Ölbronn-Dürrn. Der Brand eines Wartungszugs am Haltepunkt Ölbronn, bei dem auch eine Hochspannungsleitung der Bahn in Mitleidenschaft gezogen worden war , beschäftigt weiterhin die Experten.

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Der Zugverkehr rollt auf der sogenannten Westbahn seit dem gestrigen Mittwoch um 14.15 Uhr wieder uneingeschränkt. Das hat Michael Greschniok, Leiter des Regionalbüros der Bahn-Pressestelle in Stuttgart, mitgeteilt. Wie Carolin Bartelt, Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe, erklärt, sei bereits am Dienstagabend gegen 20 Uhr eingleisig ein Wechselbetrieb auf der Strecke eingerichtet worden. Zur Brandursache und der Schadenshöhe kann die Bahn noch keine Angaben machen. Wie Bahnsprecher Greschniok betont, sei die Schadensbilanz nur schwer abzuschätzen, „weil hier mehrere Gewerke ineinander spielen“.

Erst vor wenigen Tagen hatte bei Maulbronn-West ein Zug gleichen Typs in Flammen gestanden. Auf die Frage, ob ein strukturelles Problem der Grund für die Brände sein könnte, sagt der Bahnsprecher: „Wir müssen jeden Fall einzeln für sich betrachten.“ Die Oberleitung, die durch den jüngsten Zugbrand auf rund einem Kilometer beschädigt worden war, sei repariert, berichtet Greschniok. Unklar ist, ob das Hydrauliköl, das der Wartungszug verlor, bevor er in Brand geriet, den Boden verseucht hat. In dieser Sache ist das Umweltamt des Landratsamts Enzkreis eingeschaltet. „Ob der Boden in Mitleidenschaft gezogen wurde, muss noch untersucht werden. Fest steht, dass gebohrt werden muss. Es wird noch eine Weile dauern, bis Ergebnisse vorliegen“, teilt Jürgen Hörstmann, Sprecher des Landratsamts, mit.

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