Entwarnung nach Zugbrand in Ölbronn

Erstellt: 22. August 2018, 00:00 Uhr
Entwarnung nach Zugbrand in Ölbronn Entwarnung nach Zugbrand

Ölbronn-Dürrn (md). Nach dem Brand eines Arbeitszuges am Haltepunkt Ölbronn vom 10. Juli, bei dem auch Hydrauliköl ausgelaufen war, gibt das Landratsamt Enzkreis Entwarnung: Eine akute Gefährdung der Trinkwasserfassung Lückenbronn könne nach den derzeitigen Untersuchungsergebnissen mit „sehr großer Wahrscheinlichkeit“ ausgeschlossen werden.

Gleichwohl wird sich das Umweltamt des Enzkreises weiter mit den Folgen des Zugbrands beschäftigen. Die Tiefbrunnen Lückenbronn I und II sollen aus Vorsorgegesichtspunkten monatlich bis Ende des Jahres untersucht werden, teilt der Pressesprecher des Landratsamts, Jürgen Hörstmann, auf Nachfrage des Mühlacker Tagblatt mit. Vollständige Bodenanalysen liegen dem Umweltamt noch nicht vor.

Fest steht jedoch, dass das Schotterbett im Gleisbereich des Bahnhofs durch das ausgelaufene Öl leicht mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MKW) verunreinigt worden ist. Wie der Sprecher des Landratsamts mitteilt, habe die Bahn bereits angekündigt, einen Austausch des Schotters an der Unglücksstelle vornehmen zu wollen. Foto: Goertz

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