Vhs will im Dezember umziehen

Anfang 2014 startet Betrieb in Räumen der Mühlehof-Ladenpassage – Suche nach Dauerstandort

Von Thomas Sadler Erstellt: 31. Oktober 2013, 09:00 Uhr
Vhs will im Dezember umziehen In den künftigen Räumen der Volkshochschule laufen Elektrikarbeiten.Foto: Mummert

Mühlacker. Seit 1982, also seit Bestehen des Mühlehofes, ist die Mühlacker Volkshochschule (Vhs) in diesem Gebäude untergebracht. Was aus dem Mühlehof längerfristig wird, ist nach wie vor nicht beschlossene Sache. Klar ist indes: Unabhängig von einem möglichen Abriss, der voraussichtlich erst nach der Gartenschau erfolgen würde, wird die Vhs fürs Erste innerhalb des Hauses umziehen.

Bislang liegen die Büros der Volkshochschule auf der Rückseite des Gebäudes fast versteckt im Obergeschoss. Wer sich Tickets für Veranstaltungen besorgen möchte, muss entweder mit dem ebenfalls nicht auf den ersten Blick zu sehenden Aufzug nach oben fahren oder Treppen steigen. Damit soll bald Schluss sein. „Wir wollen die Lage optimieren und näher an den Kunden sein“, begründet Bürgermeister Winfried Abicht den bevorstehenden und ursprünglich von der SPD-Gemeinderatsfraktion angeregten Umzug. In Zukunft wird die Vhs ebenerdig in der einstigen Ladenpassage in den Räumen, die im vergangenen Jahr für die Eröffnung von Kunstausstellungen genutzt wurden, untergebracht. Hier ist die Einrichtung leichter zu finden; außerdem, so Abicht, wirke das gesamte Erscheinungsbild der Vhs an dieser Stelle „freundlicher“.

Rund 30000 Euro kostet das Herrichten der Räumlichkeiten. Vielleicht ab Dezember erfolge der Wechsel von oben nach unten, meint Winfried Abicht. „Bis Weihnachten müsste der Umzug abgeschlossen sein.“ Vermutlich im Januar nächsten Jahres werde die Vhs in ihrem neuen Domizil voll in Betrieb gehen. Ein Teil der notwendigen Handwerkerarbeiten sei bereits erledigt, ein weiterer Teil folge.

„Für die Vhs ist das dann toll. Es ist gut, wenn die Volkshochschule künftig besser zu finden sein wird“, freut sich Johanna Bächle, langjährige Leiterin der Bildungseinrichtung und heute Chefin des Amts für Bildung und Kultur. Freilich wohl wissend, dass das Quartier in der Ladenpassage des Mühlehofs nur ein Provisorium ist. Wo die Volkshochschule dauerhaft untergebracht wird, steht noch nicht fest. Gesucht werde eine „sinnvolle und einrichtungsgerechte Lösung“, so Johanna Bächle.

Etwa 20000 Euro, die aus dem speziellen Gartenschau-Budget entnommen werden, investiert die Stadt nur ein paar Meter von der späteren Vhs-Unterkunft entfernt, nämlich in den ehemaligen Mühlehof-Räumen von Buch-Elser. Hier wird seit einiger Zeit das Projektbüro für das Grünprojekt vorbereitet, das im Januar 2014 bezogen wird. Wie Bürgermeister Abicht ankündigt, sollen an dieser Stelle Besprechungen rund um die Gartenschau abgehalten werden, und darüber hinaus diene das Büro dann „als Anlaufstelle für interessierte Bürger“. Einen Teil seiner Arbeitszeit wird hier Armin Dauner, Projektleiter und Chef des Planungs- und Baurechtsamts, verbringen. Unterstützt wird er von Dominique Seifert von der Geschäftsstelle und zwei Vertretern der Förderungsgesellschaft für die baden-württembergischen Landesschauen. Hinzu kommt laut Abicht noch ein Mitarbeiter der Vhs, der für die Planung von Veranstaltungen während der Gartenschau zuständig sei.

„Wir bereiten die Einrichtung und den Einzug vor“, so der Bürgermeister. Die elektrischen Leitungen seien schon verlegt, Steckdosen installiert; die Malerarbeiten stünden hingegen noch aus. Abschließend folge die Möblierung des Projektbüros.

Thomas Sadler

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