Ruhepause

Erstellt: 20. August 2019, 00:00 Uhr
Ruhepause Ruhepause

Mühlacker (the). Nach den spektakulären Bildern, die der Einbau eines 35 Meter langen Dükers in der Enz bei Dürrmenz geboten hat, ist am Flusslauf Ruhe eingekehrt – allerdings nur vorübergehend.

Nachdem die Stahlkonstruktion mit ihren acht Leitungen und Leerrohren an Ort und Stelle gehievt, der Graben verfüllt und das Enzbett wieder angeglichen wurde, steht laut Stadtwerke-Prokurist und -Projektleiter Frederik Trockel nach dem Straßenfest die nächste Etappe an. Dann werde auf beiden Seiten – an der Enzstraße und am Dürrmenzer Dammweg – der Anschluss ans Leitungsnetz hergestellt beziehungsweise vorbereitet.

Auf Mühlacker Seite an der Enzstraße muss noch die Anbindung an das Leitungsnetz, das bislang im Parkplatz oberhalb der Böschung endet, vollzogen werden. Dafür wird laut Trockel nochmals eine „Wasserhaltung“ – also ein Anstauen der Enz – in kleinerem Maße nötig, erst danach werde die Böschung wieder renaturiert. Auf der Dürrmenzer Seite wird zunächst eine Verbindung zum Dammweg geschaffen, bevor dann in einem letzten Schritt eine neue Leitungstrasse entlang des Dammwegs und über den Marktplatz hinweg in Richtung Herrenwaagstraße verlegt wird. Die exakte Route, so Trockel, müsse noch mit der Stadt und dem Regierungspräsidium, das für den Neubau einer Enzbrücke zuständig ist, abgestimmt werden.

Die bisherigen Arbeiten, zieht der Verantwortliche der Stadtwerke ein Zwischenfazit, seien wie geplant verlaufen. „Wir sind sehr zufrieden und auch stolz“, fasst Frederik Trockel zusammen, weil in Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen eine bislang einzigartige Konstruktion entworfen und eingebaut worden sei. Es sei durchaus möglich, so der Projektleiter, dass das Unternehmen an der Enz noch in Fachzeitschriften beschrieben werde.

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