Rauschmayer tafelt mit Ex-Präsident Obama

Der sozial engagierte Unternehmer trifft den berühmten Zeitgenossen bei Einweihung eines Bildungszentrums in Kenia

Von Thomas Sadler Erstellt: 12. September 2018, 00:00 Uhr
Rauschmayer tafelt mit Ex-Präsident Obama ...und mit deren berühmtem Halbbruder Barack Obama. Fotos: Emmanuel Jambo/privat

Pforzheim/Mühlacker. Roland Rauschmayer, bekannter Pforzheimer Trauring- und Schmuckfabrikant und zudem Eigentümer des Schlosses von Mühlhausen, ist der Umgang mit Prominenten keineswegs fremd. Doch sein jüngstes Treffen mit einer berühmten Persönlichkeit war auch für ihn ein außergewöhnliches, herausragendes Erlebnis, handelte es sich doch um eine Begegnung mit dem früheren US-Präsidenten Barack Obama.

Roland Rauschmayer mit Dr. Auma Obama...Roland Rauschmayer mit Dr. Auma Obama…

Getroffen haben sie sich in Kenia, wo in Alego, der Heimat von Obamas Vater, ein Bildungsprojekt der Stiftung von Dr. Auma Obama, der Halbschwester des ehemaligen Präsidenten, eingeweiht wurde, das vom Eagles Charity Golf Club, dem Rauschmayer als Mitglied angehört, finanziell unterstützt worden ist. Außerdem steuerte der in mehreren afrikanischen Staaten sozial engagierte Unternehmer eine Spende von 15000 Euro bei.

Die Initiatorin des Zentrums, das dazu beitragen soll, Kenianer auszubilden, den Fortschritt im Land zu fördern und den jungen Afrikanern zu ermöglichen, in ihrem Heimatland zu bleiben und es voranzubringen, kennt Rauschmayer schon seit Längerem. Die ersten Kontakte liefen über die Eagles, und mittlerweile habe sich „eine Freundschaft entwickelt“, wie er sagt. Sprachliche Verständigungsschwierigkeiten gibt es schon deshalb nicht, weil die Germanistin und Soziologin Auma Obama in Deutschland, unter anderem in Heidelberg, studierte und Deutsch spricht.

Die neu in Kenia ins Leben gerufene Einrichtung bestehe aus einer Berufsschule „nach deutschem Vorbild“, erzählt Roland Rauschmayer, der mittlerweile wieder in Europa ist und derzeit in Südfrankreich „ein paar Tage entspannt“, sowie einer Sportarena. Die habe Barack Obama gleich mal mit einem treffsicheren Wurf in den Basketballkorb aus etwa 20 Metern Entfernung eingeweiht.

Mit einem kräftigen Händedruck und einem „I know you“ begrüßte er den Deutschen, cool und locker, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt, aber auch charismatisch und mitreißend. Was nicht heißt, dass nicht eine gewisse Etikette einzuhalten gewesen wäre. „Man spricht ihn als Mr. President an“, und wenn der Star-Gast aufgestanden sei, sei man ebenfalls aufgestanden, berichtet Rauschmayer, dem laut einer Pressemitteilung als Spender und Mitbegründer der Schule nach einem gründlichen Sicherheitscheck die Ehre zuteil wurde, zu den V.V.I.P., den „very very important persons“, zu zählen, die sich in unmittelbarer Nähe zu Obama aufhalten und beim Lunch mit diesem am selben Tisch sitzen durften.

Und worüber wurde geplaudert? Nein, nicht über Donald Trump. Der sei thematisch lediglich kurz gestreift worden; stattdessen hätten sie sich über das frisch eingeweihte Ausbildungsprojekt unterhalten, und Obama habe sich auf dem Smartphone seines Gesprächspartners auch gleich über Trauringe informieren können. Nach dem Termin sei Barack Obama direkt nach Südafrika weitergeflogen, wo er zum 100. Geburtstag von Nelson Mandela einen Vortrag gehalten habe. Eine Einladung ins malerische Schloss Mühlhausen hat Roland Rauschmayer, wie er sagt, indes noch nicht ausgesprochen, aber das könne ja noch kommen.

Vorher besucht jedenfalls erst einmal Auma Obama Deutschland. „Mit ihr gehe ich im Oktober in den Europapark“, lässt Rauschmayer wissen. Dass es „zum Brainstorming“ auch einen Aufenthalt im Schloss gebe, sei durchaus denkbar.

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