Anruf löst Suchaktion an der Enz aus

Der Verdacht: Ein Mensch könnte hilflos im kalten Fluss treiben – Feuerwehr setzt Boote ein

Von Maren Recken Erstellt: 19. November 2018, 00:00 Uhr
Anruf löst Suchaktion an der Enz aus Anruf löst Suchaktion an der Enz aus

Mühlacker-Lomersheim. Der Verdacht, ein Mensch könnte hilflos in der eiskalten Enz treiben, hat am späten Freitagabend eine umfangreiche Suchaktion der Feuerwehr am Flusslauf zwischen Mühlacker und Lomersheim ausgelöst.

Wie es vor Ort hieß, hatte eine Anruferin gegen 22 Uhr gemeldet, sie habe „etwas Blaues“ im Fluss treibend gesehen und die Befürchtung geäußert, es könnte sich um einen Menschen handeln. Die Feuerwehr Mühlacker rückte deshalb mit dem kompletten Hilfeleistungszug der Abteilung Mühlacker zum Festplatz im Letten aus. Eingesetzt wurden für die aufwendige Suche, die sich über den gesamten Abschnitt der Enz zwischen Festplatz und Wasserkraftwerk in Lomersheim erstreckte, auch zwei Boote der Abteilungen Mühlacker und Lomersheim, außerdem gehörten angesichts der winterlichen Kälte zwei Eisrettungsanzüge zur Ausrüstung. Vorsorglich wurde das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und dem organisatorischen Leiter zur Einsatzstelle am Flussufer beordert. Auch eine Streife des Polizeireviers Mühlacker war während der Aktion vor Ort.

Während für den Fall der Fälle zwei der Helfer in den speziellen Schutzanzügen ausharrten, wurde vom Ufer und von den Booten aus mit Hilfe der Wärmebildkamera über die Dauer von knapp einer Stunde der komplette Flusslauf abgesucht. Etwas Verdächtiges wurde dabei nicht entdeckt.

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