Bewegung macht Laune

Bürgerprojekte: Fitnesspfad an der Enz soll als Dauereinrichtung alle Altersklassen ansprechen

Von Ulrike Stahlfeld Erstellt: 22. Januar 2014, 00:00 Uhr
Bewegung macht Laune Mitten in der Planung mit Johanna Bächle (re.): Als Teilnehmer am Gartenschau-Bürgerprojekt „Fitnesspfad an der Enz“ wollen (v. li.) Horst Schulzek, Heiner Dürr, Tobias Nonnenmann, Gudrun Weisenburger, Helene Daum und Doris Fronmüller die Lust an der Bewegung wecken. Foto: Stahlfeld

Mühlacker. Lust auf Bewegung möchte das Bürgerprojekt „Fitnesspfad an der Enz“ bei den Besuchern der Gartenschau in Mühlacker im kommenden Jahr wecken. Der Fitness-Parcours entsteht auf der Grundlage des wissenschaftlich fundierten Bewegungsprogramms „Die Fünf Esslinger“ von Dr. Martin Runge. Der Mediziner hat zugesagt, in der Eröffnungswoche einen Vortrag zum Thema zu halten.

„Wir wollen Kleinkinder, Schulkinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren, Sportler und Nicht-Sportler ansprechen“, betont Doris Fronmüller, dass sich der Besuch des Fitness-Parcours für jeden Gast der Gartenschau lohne. An fünf Stationen werden die Menschen an die Bewegung herangeführt: „Es soll Laune machen.“ Die Stationen sollen auch nach Abschluss der Gartenschau erhalten bleiben.

Unter der Federführung von Doris Fronmüller sind derzeit sieben ehrenamtliche Mitstreiter mit der Ausarbeitung der Konzeption beschäftigt. Viele sind Mitglied beim DJK-Sportverband Mühlacker, dessen Vorsitzende Doris Fronmüller ist. Nach einem Treffen mit Johanna Bächle, der Leiterin des städtischen Amtes für Bildung und Kultur, im Rathaus steht für Horst Schulzek, Heiner Dürr, Tobias Nonnenmann, Gudrun Weisenburger, Helene Daum, Renate Angermeier und Doris Fronmüller als Nächstes eine Besichtigung des Geländes an. Der Fitnesspfad entsteht voraussichtlich auf der Dürrmenzer Seite in der Nähe des Dammweges.

„,Die Fünf Esslinger‘ übersetzen die Forschungsergebnisse der Altersmedizin in ganz konkrete Anweisungen“, erläutert Doris Fronmüller das Konzept, das den Alltag quasi zum Übungsfeld werden lässt. In ebenso einfachen wie effektiven Übungen werden Balance, Dehnung, Kraft und Leistung gefördert. „Immobilität ist der Feind des alternden Menschen“, so lautet der Grundgedanke von Dr. Martin Runge, dessen Programm für lebenslange Fitness zum Erhalt von Bewegung, Muskeln und Knochen beitragen soll.

Detaillierte Informationen zum Programm und zu den einzelnen Übungen erhalten die Gartenschaubesucher in einem Flyer und an Infotafeln direkt an den Übungsorten. Diese laden ein zu „einfachen Übungen, die es in sich haben, an naturbelassenen Geräten, die sich in die Natur einpassen“, so die Organisatoren.

Geplant ist unter anderem die Installation von Balance- und Haltestangen. „An den Haltestangen wird zum Beispiel die Armmuskulatur gekräftigt“, erläutert Doris Fronmüller und berichtet von weitergehenden Plänen. So soll auch außerhalb des Gartenschaugeländes quasi eine Art Verlängerung beziehungsweise Fortsetzung des Fitnesspfads entstehen. Ausgangspunkt ist das Enzufer in der Nähe der Kanusportler, von wo aus der Pfad über den Metterstensteg und am anderen Enzufer weiter bis zur Craisshütte verlaufen soll.

„Hier findet jeder seine Herausforderung“, betont die Sportlehrerin, dass Trainierte und Untrainierte gleichermaßen ihre Fitness auf den Prüfstand stellen können.

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