Hoffnung auf Teststrecke

Erstellt: 8. September 2018, 00:00 Uhr

Maulbronn (pm). Die Bundestagsabgeordneten für Pforzheim und den Enzkreis, Gunther Krichbaum (CDU) und Katja Mast (SPD), haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, gewandt. Hintergrund ist eine geplante Teststrecke von Maulbronn-West nach Maulbronn-Stadt, für die sich die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) derzeit um Fördermittel bemüht.

Gemeinsam mit den Firmen Thales Deutschland, Kiepe Electric und dem Institut für Fahrzeugsystemtechnik am Karlsruher Institut für Technologie arbeitet die AVG an einem Schienenfahrzeug, das autonom und elektrisch ohne Oberleitungen betrieben wird. Durch das autonome Fahren des Projekts „EFA-TramTrain“ könnten zum einen Zugführer auf Strecken eingesetzt werden, auf denen es starken Bedarf gibt. Auf der anderen Seite könnten Strecken mit geringer Nachfrage wieder rentabler werden und somit gesichert oder überhaupt erst wieder reaktiviert werden.

„Damit könnte für das Weltkulturerbe Kloster Maulbronn eine dauerhafte Anbindung an den Schienenverkehr hergestellt werden“, erklären Krichbaum und Mast. „Bei Projektkosten von 3,9 Millionen Euro hat die AVG inzwischen vom Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg die Bereitschaft zur Förderung von bis zu zwei Millionen Euro signalisiert bekommen.“ Beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wurde das Projekt ebenfalls zur Förderung eingereicht. Die Entscheidung steht allerdings noch aus. „Daher haben wir uns an das Ministerium gewandt mit der Bitte, die Förderung dieses Projektes wohlwollend zu prüfen“, so die Abgeordneten.

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