Stadt prüft Barrieren gegen illegale Rennen

Erstellt: 16. April 2018, 00:00 Uhr

Knittlingen (the). Mit einem Thema, das die Kommunalpolitik seit Jahren beschäftigt, will sich in dieser Woche einmal mehr der Knittlinger Gemeinderat befassen: Wie lassen sich illegale Autorennen im Gewerbegebiet „Knittlinger Kreuz“ verhindern? Konkret geht es in der Sitzung am Dienstagabend um die Frage, inwieweit bauliche Veränderungen Abhilfe schaffen könnten.

Die Varianten für die Bertha-Benz-Straße, die zum Leidwesen von Anwohnern immer wieder als Teststrecke für mutmaßlich junge PS-Protze dient, reichen von Betonbarrieren, die aus der Erschließungsstraße eine Slalomstrecke machen würden, bis hin zu Sandhaufen und Fahrbahnschwellen. Allerdings haben alle vier Varianten, darunter auch die sogenannten „Berliner Kissen“ als besonderer Form von Bremsschwellen, ihre spezifischen Vor- und Nachteile, wie das Ingenieurbüro für Verkehrswesen Koehler und Leutwein in Karlsruhe in einer Übersicht feststellt.

Bei Fahrbahn- und Bremsschwellen sei die Wirkung eher unsicher, da die Straße, wenn auch mit Einschränkungen, mangels Verschwenkungen weiterhin als (gerade) Teststrecke dienen könnte. Was die möglichen Barrieren aus Beton und Sand betrifft, beziehen sich die Tücken dagegen eher auf die Unfallgefahren beziehungsweise auf den Aufwand für den Bauhof, der den Sand zusammenkehren muss.

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