Kirchen sollen bei der Suche nach einer Herberge helfen

Illinger Tierasyl sammelt mit Adventsbasar Geld für seine Arbeit

Von Ulrike Stahlfeld Erstellt: 25. November 2013, 00:00 Uhr
Kirchen sollen bei der Suche nach einer Herberge helfen Advent auf dem Tier- und Gnadenhof: Ein Flohmarkt lädt zum Stöbern ein. Foto: Stahlfeld

Illingen. Die Suche nach einer Herberge aus der Weihnachtsgeschichte passt auch auf den Tier- und Gnadenhof in Illingen, wo angesichts der Tatsache, dass der Pachtvertrag für den Heidehof Ende des Jahres 2014 ausläuft, die Besorgnis wächst. „Wir brauchen dringend eine neue Bleibe“, sagte beim Adventsbasar Betreiberin Felicia Ruhland. Sie plane, sich an die Kirchen zu wenden in der Hoffnung, dass sich auf diesem Weg noch ein Domizil für sie und ihre rund 60 Tiere finden lasse.

Beim Adventsbasar hatte sich die große Scheune in einen bunten Flohmarkt verwandelt, und im Katzenhaus hatte der „Märchenonkel“ Platz genommen. Das zweitägige Fest endete mit einem Tiergottesdienst am Sonntag. Der Erlös fließt in die Arbeit des Hofes.

Bei der letzten Veranstaltung des Jahres durfte sich Felicia Ruhland einmal mehr über zahlreiche Unterstützer und Helfer freuen. Als musikalisches Duo „Meine Frau und ich“ unterhielten Andy und Nicole Burgert aus Wiernsheim mit Gitarre und zweistimmigem Gesang mit Songs von den Beatles bis Adele die Besucher.

Auch Hans-Werner Herre aus Enzberg unterstützt seit Jahren die Arbeit der Tierschützerin. War er in den vergangenen Jahren als Weihnachtsmann auf dem vorweihnachtlichen Markt unterwegs, so schlüpfte er dieses Mal in die Rolle des „Märchenonkels“ und las Kindern vor.

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