Faulbrut: Amt hebt Sperrbezirk auf

Erstellt: 17. September 2019, 00:00 Uhr

Enzkreis (pm). Nachdem das Verbraucherschutz- und Veterinäramt des Landratsamts Enzkreis im Mai die Amerikanische Faulbrut in einem Bienenstand in Wiernsheim festgestellt und einen Sperrbezirk eingerichtet hatte, gibt die Behörde nun Entwarnung: In diesem Bereich, zu dem Teile der Gemarkung Iptingen und Großglattbach gehörten, seien in der Zwischenzeit alle Bienenvölker untersucht worden, heißt es in einer Mitteilung am Montag. Manche seien gegen die Krankheit behandelt worden. Danach seien keine Bienen mehr positiv getestet worden, so dass der Sperrbezirk an diesem Montag wieder freigegeben worden sei.

Wie berichtet, handelt es sich bei der Amerikanischen Faulbrut um eine anzeigepflichtige Tierseuche, die durch ein Bakterium (Paenibacillus larvae) verursacht wird. Es infiziert Bienenlarven tötet sie. Dadurch entsteht eine fadenziehende Masse, die im weiteren Verlauf zu einem sogenannten Faulbrutschorf eintrocknet. Neben diesem Schorf sind löchrige, eingesunkene Zelldeckel und ein lückenhaftes Brutnest weitere Symptome dieser Bienenseuche.

„Die Amerikanische Faulbrut ist eine reine Bienenseuche, die nicht auf den Menschen übertragbar ist“, so das Landratsamt weiter. Der Erreger schädige nur die Bienenbrut. Der Honig könne ohne Einschränkung verzehrt werden. Weitere Informationen gibt es telefonisch beim zuständigen Amt unter der Nummer 07231/308-9401.

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