The Final Countdown

Fabian Öhler berichtet regelmäßig auf unserer Homepage über seine Erfahrungen in Tansania

Von Fabian Öhler Erstellt: 12. August 2015, 18:08 Uhr
The Final Countdown Alle Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres vom ASC Göttingen. Foto: privat

Nur noch wenige Tage bis zu meiner Abreise am 18. August: In den letzten Tagen habe ich wohl erst richtig realisiert, dass es nun bald losgehen wird. Die letzten Wochen vergingen wie im Fluge.

Seit meinem letzten Interview im Mühlacker Tagblatt hat sich einiges getan.

Impfungen:
Schon als kleines Kind hatte ich Angst, wenn es darum ging, geimpft zu werden und jetzt sollte ich innerhalb weniger Wochen gleich mehrere Impfungen bekommen. Mit gemischten Gefühlen ging ich deshalb zu meiner ersten Impfung. Nun habe ich aber alle Impfungen hinter mir, ohne größere Schäden erlitten zu haben. Das Einzige, was mir noch etwas Kopfzerbrechen bereitet ist die Krankheit Malaria, denn dagegen kann man sich im Vorfeld nicht impfen lassen. Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt sind wir nun so verblieben, dass ich in den ersten Wochen ein Mittel zur Prophylaxe einnehmen werde, bis ich mich in Bukoba nach einem Arzt umgesehen habe, der mich bei einer Erkrankung vor Ort behandeln kann.

Vorbereitungsseminar:
Wie bereits in meinem letzten Artikel erwähnt, musste ich nochmals auf ein längeres Vorbereitungsseminar zu meiner Entsendeorganisation. Alle Freiweilligen des ASC Göttingen, die im August 2015 ihr FSJ in Afrika leisten, wurden in Clausthal-Zellerfeld und in Göttingen auf das kommende Jahr vorbereitet. Neben gemeinsamen Spielen zum gegenseitigen Kennlernen, lernten wir viele neue Spiele, die wir ohne große Hilfsmittel auch mit den Kindern in Tansania spielen können. Auch organisatorische Dinge wie Flugdaten, Unterkunft, Visum und anderes mussten geklärt werden. Außerdem lernten wir unsere ersten Sätze auf Kisuaheli.

Spenden:
Inzwischen habe ich meinen Eigenanteil von 1500 Euro beisammen, wofür ich mich an dieser Stelle bei allen Spendern herzlich bedanken möchte. Sämtliche weitere Geldspenden kommen ebenfalls meinem Projekt zu hundert Prozent zu Gute, in dem ich mit den Kindern kleinere Ausflüge machen oder kleinere Anschaffungen tätigen kann.

Reiseausrüstung:
Es wurde nun auch Zeit, meine Packliste zusammenzustellen. So fehlten mir noch ein großer Wanderrucksack, Trackingschuhe, Moskitonetze, Verbandsets und vieles mehr.
Jetzt wo ich nun fast alles beisammen habe, werde ich in den nächsten Tagen meinen Rucksack probepacken um zu sehen, ob auch alles reinpasst und ich meine Gewichtsgrenze von 30 Kilogramm nicht überschreite.
Trotz des langsamen Abschiednehmens ist meine Motivation in den letzten Tagen nochmals extrem gestiegen und ich kann es kaum noch erwarten, mich auf mein großes Abenteuer zu begeben.

Sobald ich mich in Tansania etwas eingelebt habe, werden Sie wieder von mir lesen. Bis dahin eine gute Zeit! Kwa heri!

 

 

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