Vom Oldtimer bis zum russischen Spaceshuttle

Bekannte Gesichter Mühlackers stellen Ausflugsziele in ihrer Heimat vor – Mit Feuerwehrkommandant Ralph Keipp im Technikmuseum Speyer

Von Maren Recken Erstellt: 16. August 2014, 10:00 Uhr
Vom Oldtimer bis zum russischen Spaceshuttle Mit Feuerwehrkommandant Ralph Keipp an seinem liebsten Ausflugsziel: Technik-Museum Speyer.

Mühlacker/Speyer: Sie sind in Mühlacker berufstätig, aber stammen nicht aus der Senderstadt. Sie kennen die schönsten Ausflugsziele rund um ihren Herkunftsort. Und: Sie haben dem MT Reporterteam gezeigt, wo es sich lohnt einmal einen Ausflug hin zu machen.

Auch Feuerwehrkommandant Ralph Keipp stammt nicht aus Mühlacker. An seinem Heimatort,  Römerberg bei Speyer, besucht er besonders gerne das Technik Museum in der Domstadt Speyer. „Das Technik Museum bietet für Jung und Alt Sehenswürdigkeiten“, findet der Mühlacker Feuerwehrkommandant und führt das MT-Reporterteam als erstes auf die Tragfläche eines Jumbo Jets, der über dem Hof des Technik Museums auf einer Plattform thront, ganz so als befände er sich im Tiefflug über das Museum.

Einzig das Dröhnen der Triebwerke fehlt. Dafür können die auf der Tragfläche des einst weltgrößten Passagierflugzeugs, der Boeing 747, stehenden Museumsbesucher ihren Blick über das gesamte Museumsgelände und darüber hinaus schweifen lassen. Bis hin zum nur wenige Schritte entfernt, in der sympathischen Innenstadt Speyers gelegenen, Dom. Doch zurück ins Technik Museum: Wer den ausgestellten Jumbo Jet bis ins letzte Detail inspiziert hat, kann im Museum noch Vieles mehr entdecken.

 

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Die Erwachsenen wählen meist den Weg über die Stufen, um vom Jet wieder auf den Boden zurück und zu den weiteren Exponaten zu kommen. Die Kinder haben ihren Spaß daran, in einer riesen Röhrenrutschbahn nach unten zu gleiten. Je nach Interesse geht es weiter zu aufpolierten Oldtimern, die eine anschauliche Zeitreise in Sachen Automobilgeschichte bieten, zu den automatischen Musikinstrumenten oder zu den über 30 Fahrzeugen der „größten Feuerwehrausstellung Europas“, wie das Museum sich selbst rühmt.

Klar, dass Feuerwehrkommandant Keipp auch hier gerne durchschlendert und einen Blick auf Feuerwehrtechnik vergangener Tage wirft. Besonders hat es ihm aber der der Luftfahrtgeschichte gewidmete Teil des Technik Museums angetan. „Am meisten fasziniert mich, dass hier auf einem sehr engen Raum die gesamte Entwicklung der Luftfahrtindustrie dargestellt wird“, erklärt Keipp vor der Darstellung der Mondlandung, einer Szene, in der Astronauten in Schutzanzügen aus der Mondlandefähre gestiegen sind. Dann geht er weiter zum Spaceshuttle Buran, dem russischen Gegenstück zum amerikanischen Spaceshuttle. Dort können die Besucher einen Blick ins Innere dieser russischen Raumfahrvariante werfen oder ihren Blick von einem der ersten Flugapparate zur legendären Ju 52, dem Propellerflugzeug der Junkers Flugzeugwerke schweifen lassen.

Im Technik Museum wird der Tag nicht langweilig, weiß Ralph Keipp aus eigener Erfahrung. Dennoch rät er den Besuchern Speyers auch noch zu einem Gang in die historische Innenstadt von Speyer, die zu den ältesten Städten Deutschlands zählt. Neben einer langen Einkaufsmeile, die mit zahlreichen Geschäften, Cafés und jeder Menge Kneipen und Restaurants aufwartet, ist hier vor allem ein Besuch des Doms, dem Wahrzeichen der Stadt, empfehlenswert, so Keipp. Der Kaiserdom, der seit 1981 zum Unesco Weltkulturerbe zählt, wurde in den 1020er Jahren von Konrad II. in Auftrag gegeben und gilt heute als größte erhaltene romanische Basilika Europas.

Fertiggestellt wurde der Dom, der 1061 geweiht wurde, nach rund 30 Jahren Bauzeit. Als Heinrich IV. in den 1080 Jahren den Umbau und die Erweiterung des Doms in Auftrag gab, verwirklichten seine Baumeister erstmals in der Architekturgeschichte Besonderheiten wie das Blendbogensystem und die umlaufende Galerie, schreibt die Stadt Speyer auf ihrer Website. Wer den Dom besichtigt, sollte sich auch die Krypta anschauen. Die ist seit 1000 Jahren fast unverändert und Grablege von acht deutschen Kaisern und Königen, vier Königinnen sowie zahlreicher Bischöfe.

Wer noch nicht genug hat von seiner Entdeckungstour durch Speyer, dem rät Feuerwehrkommandant Keipp noch einen Abstecher ins Riesenaquarium Sea Life oder einen Bummel am Rheinufer.

Unter unseren Lesern verlosen wir 3×2 Eintrittskarten ins Technik Museum Speyer. Wer diese gewinnen möchte, muss lediglich eine Frage richtig beantwortet. Diese und die richtige Lösung darauf verbergen sich in einem Video über den Ausflugstipp des Mühlacker Feuerwehrkommandanten Ralph Keipp.

 

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