Steinbruch in Enzberg dehnt sich aus

Von Theresa Mammel Erstellt: 29. Oktober 2019, 00:01 Uhr
Steinbruch in Enzberg dehnt sich aus Die Planierraupe ist ein erster Vorbote der Steinbrucherweiterung. Foto: Wetzel

Mühlacker-Enzberg. Die Planierwalze, die auf den Höhen oberhalb von Enzberg eine neue Radwegetrasse einebnet, steht symbolhaft für das Ende eines jahrelangen Tauziehens. Die Natursteinwerke Nordschwarzwald haben in dieser Woche mit den ersten Vorarbeiten begonnen, um das Abbauareal um fünf Hektar zu erweitern.

Die zusätzliche Fläche für den Abbau von Muschelkalk ist ein Kompromiss, denn ursprünglich hatte das Unternehmen eine Erweiterung um 15 Hektar ins Auge gefasst. Dieser Plan hat 2012 die Gegner im Stadtteil auf den Plan gerufen – bis hin zur Gründung der Bürgerinitiative „Steinbrucherweiterung Enzberg ? Nein Danke !“. Anwohner der Höhenlagen befürchteten Lärm und Dreck als Folge verstärkter Sprengungen. Die Natursteinwerke Nordschwarzwald reagierten auf die starken Gegenreaktionen schließlich mit dem Angebot, die Erweiterungsfläche von 15 auf fünf Hektar zu reduzieren.

Nun werden die Pläne in die Praxis umgesetzt: „Wir haben mit den Vorarbeiten zur Steinbruch-Erweiterung begonnen“, bestätigt auf Nachfrage Armin Haug, Prokurist der Firma Natursteinwerke Nordschwarzwald.

Die Arbeiten haben unter anderem Auswirkungen auf den Radweg nebenan. Mehr dazu gibt es in der gedruckten Ausgabe am Dienstag zu lesen oder digital.

 

 

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