„Wir greifen Megatrend auf“

Von fragen Maik Disselhoff Erstellt: 12. Oktober 2017, 00:00 Uhr
„Wir greifen Megatrend auf“ Anette Popp ist Wirtschaftsbeauftragte der Stadt Mühlacker

Anette Popp
Die Arbeitswelt wird immer digitaler. Das ist eine große Herausforderung für Unternehmen und Arbeitnehmer.

Wie fit ist die digitale Region?

Darüber wollen wir mehr in Erfahrung bringen in unserer Diskussion am Freitag, dem Vorabend der Aus- und Weiterbildungsbörse, um 18 Uhr im Berufsschulzentrum Mühlacker mit Experten für Arbeitsmarkt, Digitalisierung, Wirtschaft, Wissenschaft und Weiterbildung. Der Impulsvortrag „Kompetenzen und Kompetenzentwicklung in einer digitalisierten Arbeitswelt“ macht deutlich, dass es besonders um die Fitness von uns allen geht – wie wir Menschen die Herausforderungen in der digitalisierten Arbeitswelt meistern.

Wie ist die digitale Infrastruktur für Unternehmen in Mühlacker, was sagen Sie Firmenchefs, die Interesse am Standort haben?

Das kommt ganz auf den konkreten Standort an.

Wie sind Sie auf das Schwerpunktthema für die Veranstaltung am Freitagabend im Vorfeld der Aus- und Weiterbildungsbörse gekommen?

Im Gespräch mit den Wirtschaftsjunioren Nordschwarzwald kam die Idee auf, in diesem Jahr den Megatrend Digitalisierung aufzugreifen. Die Mitglieder des Netzwerks für berufliche Fortbildung werden in ihren Aufgabenstellungen, etwa zur Qualifizierung von Fachkräften, immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Und schließlich ist es für die Unternehmen am Wirtschaftsstandort Mühlacker mit einem Schwerpunkt im verarbeitenden Gewerbe ein Dauerthema, sich Innovationen zu stellen, zu denen ganz klar der Digitalisierungstrend gehört. Die Kooperation und die Idee, sich zu fragen, wie fit ist die digitale Region, lag damit auf der Hand.

Wie wichtig ist die Aus- und Weiterbildungsbörse, wie viele Besucher kommen im Schnitt?

Die 16. Aus- und Weiterbildungsbörse ist ausgebucht. Die Unternehmen suchen Chancen und Möglichkeiten, mit künftigen Fachkräften ins Gespräch zu kommen und ihre Mitarbeiter weiterzubilden und sich fit zu machen, etwa für die digitalisierte Arbeitswelt. Wir rechnen wieder mit rund 1600 Gästen.

Wie digital ist die Stadtverwaltung in Sachen Bürgerservice?

Die Herausforderung der Digitalisierung trifft unter dem Stichwort E-Government auch die Stadtverwaltung. Ein aktuelles Thema ist die Möglichkeit, die Beantragung von Wahlscheinen (Briefwahl) über die städtischen Internetseiten komplett digital abzuwickeln, als ein Beispiel für Bürgerservice. Auch für viele andere Dienstleistungen stehen bereits Antragsformulare zum Herunterladen bereit, die dann bequem zu Hause ausgefüllt werden können.

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