„Wing Tsun ist alltagstauglich“

Von fragen Julia Klassen Erstellt: 12. Januar 2019, 00:00 Uhr
„Wing Tsun ist alltagstauglich“ Robin Bayer

Robin Bayer

Der 17-jährige Sportler aus Ensingen hat vor acht Jahren mit der Kampfkunst Wing Tsun angefangen. Mittlerweile ist er selbst Trainer.

Wie sind Sie zum Wing Tsun gekommen?

Ich habe mit neun Jahren einen Kurs im Ferienprogramm besucht und mich dann gleich in der Schule angemeldet. Am Anfang waren die Bewegungen neu und ungewohnt für mich, so dass es im ersten halben Jahr nicht wirklich Spaß gemacht hat. Aber ich habe bei Lutz (Schulleiter Lutz Friedrich, d. Red.) gesehen, wie es aussieht, wenn man es kann – deshalb bin ich dabei geblieben.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie die Techniken verinnerlicht hatten?

Bis man es richtig kann, also bis die Grundlagen sitzen, vergehen schon zwei Jahre. Dann muss man nicht mehr bei jedem Griff nachdenken, das kommt dann von selbst.

Was macht für Sie den Reiz von Wing Tsun aus im Vergleich zu anderem Kampfsportarten?

Man lernt, wie man auf verschiedene Situationen reagieren kann. Wing Tsun ist sehr alltagstauglich, nicht wie andere Kampfsportarten wie zum Beispiel Judo. Als Selbstverteidigung ist Wing Tsun unschlagbar.

Sie unterrichten mittlerweile auch selbst. Wie kam es dazu?

Lutz war auf der Suche nach Unterstützung für seine Kindergruppen und er hat mich gefragt, ob ich nicht Lust auf die Trainerausbildung hätte. Das war vor etwa vier Jahren. Es macht Spaß, mit den Kindern zu arbeiten. Die Kurse sind sehr spielerisch aufgebaut und für Kinder ab etwa fünf Jahren geeignet.

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