„Windenergie ist für uns wichtig“

Von fragen Thomas Eier Erstellt: 29. März 2018, 00:00 Uhr
„Windenergie ist für uns wichtig“ Roland Jans ist Geschäftsführer der Stadtwerke Mühlacker

Roland Jans
Während in der Region die Diskussion um potenzielle Windkraft-Standorte in vollem Gange ist, sind die Stadtwerke Mühlacker über ihren Verbund an verschiedenen Anlagen beteiligt – ganz neu am Windpark „Amtenhauser Berg“ bei Immendingen.

Inwieweit setzen die Stadtwerke Mühlacker auf Energie aus Windkraft?

Die Windenergie ist für uns wichtig, die zukünftige Energieversorgung muss zwingend mehr auf regenerative Erzeuger setzen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die Stadtwerke Mühlacker suchen deshalb ständig Möglichkeiten, nachhaltig zu investieren. Aktuell sind die Stadtwerke Mühlacker an drei kommunalen Windparks beteiligt mit einer Leistung von insgesamt etwa 3,71 MW – in Kladrum in Mecklenburg-Vorpommern, in Oberkochen und am Amtenhauser Berg, jeweils in Baden-Württemberg. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix der Stadtwerke liegt schon bei rund
48 Prozent.

Welchen Stellenwert nimmt generell das Thema Windkraft im Energiekonzept der Stadtwerke ein?

Einen wichtigen, denn wir möchten stetig nachhaltiger werden, und die Windkraft kann hier einen Beitrag leisten.

Die deutlich höhere Verfügbarkeit von Windkraftstrom im Vergleich zu Solarstrom stellt eine wichtige Energiequelle für die neue Elektromobilität dar. Nur so kann die Mobilität der Zukunft auch ökologisch sein, um die Klimaziele erreichen zu können.

Wie interessiert verfolgen die Stadtwerke die Diskussion um regionale Standorte?

Natürlich sehr interessiert, und die ganze Diskussion wird dann sinnvoll, wenn Gewissheit über die möglichen Wind-Erträge besteht.

Hat die Windkraft Zukunft, und wenn ja, wo?

Der globale Windenergiemarkt wächst weltweit stark, denn in vielen nationalen Märkten ist Windenergie bereits wettbewerbsfähig. In Deutschland ist die Wahl des Standortes entscheidend. Im Norden weht viel mehr Wind, und die Erträge sind zumindest zweimal so hoch wie im Süden. Ziel ist die CO2-Vermeidung, und somit ist jede Anlage im Norden doppelt so „umwelteffektiv“ wie im Süden.

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