„Training für die grauen Zellen“

Von fragen Julia Klassen Erstellt: 13. Juli 2019, 00:00 Uhr
„Training für die grauen Zellen“ Werner Jilg besucht[[br]]jede Woche mehrere Veranstaltungen.

Werner Jilg

Der 65-Jährige aus Wimsheim tanzt seit einem Jahr bei den Diggers und mag die Gemeinschaft und die Herausforderung für Körper und Geist.

Herr Jilg, wie sind Sie zum Square Dance gekommen?

Unsere Tochter hat uns darauf gebracht. Sie hat eine gemeinsame Freizeitbeschäftigung für mich und meine Frau Gudrun gesucht und uns zu einem Schnupperabend geschickt. Wir waren beide sofort begeistert. Ich habe früher Stepptanz gemacht, musste aber wegen meines Knies damit aufhören. Square Dance funktioniert dagegen einwandfrei.

Wie schwierig waren die ersten Stunden mit dem Caller, der die Figuren ansagt?

Man muss sich schon sehr konzentrieren, weil man ja nie weiß, welche Figur dem Caller als nächste einfällt. Genau zuhören ist Pflicht, wenn man das nicht tut, ist man raus und bringt das ganze Quadrat durcheinander. Deshalb ist Square Dance auch perfekt, um abzuschalten. Man hat einfach keine Gelegenheit, an etwas anderes zu denken. Und um die grauen Zellen zu trainieren, ist es auch optimal. Wir haben beide schnell gemerkt, dass sich unsere Reaktion auch im Alltag verbessert hat.

Was macht für Sie den Reiz aus?

Beim Square Dance gibt es keine Sieger und keine Verlierer. Alle haben Respekt voreinander und achten aufeinander. Der Spaßfaktor ist groß. Und es sind alle gesellschaftlichen Schichten vertreten. Völlig egal, ob man Anwalt, Arzt oder Bauarbeiter ist: Hier duzt man sich und alles andere ist Nebensache.

Wie oft tanzen Sie?

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