„Beschädigungen sind Straftaten“

Von Thomas Sadler Erstellt: 30. April 2013, 00:00 Uhr
„Beschädigungen sind Straftaten“ Frank Otruba ist Sprecher der[[br]]Polizeidirektion Pforzheim

Frank Otruba
Nicht jeder 1.-Mai-Scherz ist lustig – und nicht jeder ist erlaubt. Die Polizei wird ein Auge darauf haben.

Erwartet die Polizei in der Nacht auf 1. Mai Ärger durch Randalierer oder schlechte Scherze?

Aufgrund der erhöhten Anzahl an Veranstaltungen anlässlich der „Mainacht“ gehen wir auch dieses Jahr davon aus, dass der eine oder andere Sachverhalt unser Erscheinen nötig werden lässt. Auch gibt es immer wieder Leute, welche die Grenze eines gelungenen Scherzes bis hin zu Straftaten überschreiten.

Haben in den vergangenen Jahren Sachbeschädigungen und andere Verstöße zugenommen?

Hier lassen äußere Einflüsse wie die Witterung die Zahl der Rechtsverstöße und die damit einhergehenden Polizeieinsätze schwanken. Eine kontinuierliche Zunahme solcher Delikte im Lauf der Jahre kann allerdings nicht festgestellt werden. Der vermehrte Konsum von Alkohol im Zusammenhang mit diesen „Scherzen“ hingegen schon.

Werden in der Nacht verstärkt Streifen unterwegs sein, um zu kontrollieren?

Die Polizeireviere werden wie in den Jahren zuvor zusätzliche Kräfte im Einsatz haben, welche die regulären im Dienst befindlichen Streifen verstärken.

Welche Streiche sind denn erlaubt? Und was ist verboten?

Generell verboten ist alles, was in den Bereich einer Straftat fällt. Also jegliche Art der Beschädigung fremden Eigentums. Darunter fallen auch Farbschmierereien oder das Bewerfen von Hausfassaden mit Eiern. Höchst gefährlich sind überdies Aktionen im Straßenverkehr wie zum Beispiel das Entfernen von Verkehrszeichen oder Absperrmaterial oder das Stellen von diesen als Hindernisse auf die Fahrbahn. Dabei sind gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr erfüllt. Unbedenklich sind Streiche wie das Umwickeln von Gegenständen mit Toilettenpapier oder das Umbenennen von Ortstafeln.

Thomas Sadler

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