„Mitten in den Vorbereitungen“

Von fragen Ramona Deeg Erstellt: 12. Januar 2017, 00:00 Uhr
„Mitten in den Vorbereitungen“ Dr. Johannes Bastian ist Vorsitzender des Hospizdienstes

Dr. Johannes Bastian
Der ambulante Hospizdienst östlicher Enzkreis begeht sein 20-jähriges Bestehen und bildet neue Begleiter aus

Wie viele Menschen haben die Ehrenamtlichen des ambulanten Hospizdienstes östlicher Enzkreis 2016 begleitet?

Die Zahl der Begleitungen ist in den beiden vergangenen Jahren konstant bei 90 bis 95 Begleitungen pro Jahr. Gegenüber früheren Jahren ist eine deutliche Steigerung zu beobachten.

Sie wollten im Spätherbst einen neuen Ausbildungskurs für angehende Begleiter starten. Wie viele nehmen teil?

Im November hat der fünfte Ausbildungskurs seit Bestehen unseres Hospizdienstes begonnen mit insgesamt 17 Teilnehmern, darunter ein Mann und zwei muslimische Frauen.

Reicht das? Oder würden Sie noch mehr helfende Hände benötigen?

Mit dem jetzigen Kurs stocken wir unseren Begleiterpool auf über 50 Personen auf. Auch wenn gelegentlich der eine oder die andere ausfällt, dürfte diese Zahl für die nächsten zwei bis drei Jahre reichen.

Dieses Jahr feiert der Verein 20-jähriges Bestehen. Was ist geplant?

Am 13. Mai findet der Festakt zum Jubiläum im Uhlandbau statt. Das Programm wird noch nicht verraten. Am 2.Juli folgt eine große Veranstaltung in der Pauluskirche unter der Überschrift „…und die Welt steht still…. Letzte Lieder und Geschichten von Menschen im Hospiz“. Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für das aufwendige Projekt.

Ein Thema war in der Vergangenheit auch immer mal wieder die Einrichtung eines Trauercafés für Hinterbliebene. Wie ist bei diesem Projekt der Stand der Dinge?

Seit Juni nehmen Mitarbeiter unseres Hospizdienstes an einem Kurs zur Trauerbegleitung teil. Am 14. Mai wird das Begegnungscafé für Trauernde in den Räumen der Diakoniestation Am Katzenbuckel eröffnet und jeden zweiten Sonntag im Monat auf Gäste warten.

Der Lions Club möchte den Hospizdienst mit einem Teil der Erlöse des Adventskalenders bedenken. Wie wichtig sind solche Spenden?

Wir sind für jede größere oder kleinere Spende dankbar, weil damit die Aus- und Fortbildungskosten und die Supervision unserer Begleiter finanziert werden können.

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