„Genau so vorgestellt, wie es geworden ist“

Von fragen Joy Garcia Oliver Erstellt: 2. Januar 2020, 00:00 Uhr
„Genau so vorgestellt, wie es geworden ist“ Silvia Martin ist Hausleiterin im Haus Zion

Silvia Martin
Im Oktober hat das Haus Zion in Sternenfels unter dem Träger Sozialwerk Bethesda den Betrieb aufgenommen. Im Frühjahr 2020 soll das Seniorenheim fertiggestellt werden.

Im Oktober ist die erste Bewohnerin eingezogen. Wie viele Menschen leben heute, gut zwei Monate später, im Haus Zion?

Im Moment leben 29 Menschen bei uns. Damit sind wir ausgebucht und haben keinen Platz mehr. Der obere Bereich ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Plätze sind schon von Interessenten reserviert worden.

Wo kommen die Bewohner her?

Hauptsächlich natürlich aus Sternenfels und der Umgebung. Es gibt aber auch ein paar, die von weiter weg kommen, wie zum Beispiel aus Thüringen oder Erlangen. In dem Fall kommen aber die Kinder von hier.

Haben Sie genügend Personal?

Wir haben zum Glück keine Personalsorgen, was auch daran liegt, dass wir die Jobs bereits vor anderthalb Jahren ausgeschrieben haben. Natürlich könnte es immer mehr sein, aber da wir alle Standards erfüllen, will ich mich nicht beklagen.

Liegen Sie mit der Baustelle im Zeitplan?

Nein, wir wollten ja eigentlich schon im Juli einziehen, aber das hat sich immer wieder ein bisschen verzögert. Die Mitarbeiter und Handwerker bemühen sich aber sehr, dass alles schnellstmöglich fertig wird.

Welche Arbeiten stehen denn noch an?

Beim dritten Wohnbereich muss im Januar noch der Brandschutz abgenommen werden. Bis dahin soll auch das Treppenhaus fertiggestellt sein. Die betreuten Wohnungen im Dachgeschoss werden wohl im Februar fertig werden, und unsere Außenanlage wird dann im Frühjahr fertiggestellt.

Sind Sie zufrieden mit Ablauf und Betrieb?

Ich habe es mir genau so vorgestellt, wie es geworden ist. Das einzige Problem ist die Baustelle, die ein paar Abläufe etwas erschwert. Ansonsten ist alles sehr schön geworden, und die Bewohner sind zufrieden. Wir sind gut gestartet und empfangen gerne Besucher. Wir erhalten vom Ort und den Bürgern viel Unterstützung – kürzlich kamen zum Beispiel einige Grundschüler vorbei, um Weihnachtslieder mit den Bewohnern zu singen.

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