„Freiwillige sind willkommen“

Von fragen Ulrike Stahlfeld Erstellt: 24. Februar 2020, 00:00 Uhr
„Freiwillige sind willkommen“ Dorothea Brandauer von der Stadtverwaltung

Dorothea Brandauer

Die Stadt- und Markungsputzete hat in Mühlacker eine lange Tradition. Im März werden erneut zahlreiche Ehrenamtliche dabei helfen, den herumliegenden Müll einzusammeln.

Seit wann gibt es die Putzete?

Die Stadt- und Markungsputzete entstand in der Folge der Enzputzete vor über 20 Jahren, als es noch eine reine Gewässerputzaktion der Schulen war. Dieses Jahr sammeln wir am 27. und 28. März auf allen Gemarkungen von Mühlacker und den Stadtteilen.

Warum ist die Aktion überhaupt notwendig?

Würden alle Menschen ihren produzierten Müll angemessen entsorgen und nicht einfach fallen lassen, wäre eine solche Aktion vielleicht nicht notwendig. Natürlich sind auch bedingt durch die Stürme der letzten Wochen einige Dinge verweht worden, das gibt es immer mal wieder und wird sich nie ganz verhindern lassen. Achtloses Wegwerfen passt einfach nicht mehr in unsere Zeit und sollte vor dem Hintergrund eines entsprechenden Umweltbewusstseins der Vergangenheit angehören.

Wer hilft mit, den Müll einzusammeln?

Lobenswerterweise sind noch immer die Schulen mit den meisten Helfern unterwegs, gefolgt von Vereinen, Einzelpersonen, auch unsere Kindergärten sind immer wieder mit dabei. Gerne dürfen sich weitere Freiwillige noch bei uns melden.

Wo sind die Ehrenamtlichen unterwegs?

Die Helfer werden je nach Gruppe entsprechend eingeteilt beziehungsweise äußern auch ihre Wünsche hinsichtlich der Einsatzgebiete. Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei auch, dass an vielbefahrenen Straßen keine Schüler zum Einsatz kommen oder dass Gewässerrandflächen nur von Helfern geputzt werden, die die nötige Erfahrung mitbringen oder explizit darum bitten, dort eingesetzt zu werden.

Gibt es auch übers Jahr Möglichkeiten, sich für eine saubere Heimatstadt einzusetzen?

Einfache Antwort: Ja! Indem jeder seinen Müll mitnimmt und nicht achtlos wegwirft.

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