„Es gibt viel zu tun“

Von fragen Lukas Huber Erstellt: 21. April 2017, 00:00 Uhr
„Es gibt viel zu tun“ Ursula Lehn, Schriftführerin des Freibadvereins Sternenfels

Ursula Lehn

In rund einem Monat öffnet das Sternenfelser Schwimmbad seine Pforten. Damit zu dem Termin alles wieder glänzt, lädt der Freibadverein heute, am Samstag und am 29. April zu einer großen Putzaktion ein.

Was muss alles gemacht werden, um das Bad auf Vordermann zu bekommen?

Es gibt einiges zu tun. Zu erst müssen die Becken abgelassen und vorgereinigt werden. Am morgigen Samstag werden wir dann die Kalkflecken entfernen. Da muss ordentlich geschrubbt werden, weshalb wir eine Riesenmannschaft benötigen. Außerdem gilt es, Unkraut zu entfernen, Beete zu bepflanzen, Pflastersteine zu säubern und das Sanitärgebäude zu reinigen.

Welche Zahl meinen Sie, wenn Sie von einer „Riesenmannschaft“ sprechen?

Alleine, um das Becken sauber zu bekommen, brauchen wir mindestens 15 Freiwillige. Jede weitere helfende Hand ist willkommen. Wer sich einbringen will, darf am Freitag ab 14 Uhr kommen, am Samstag treffen wir uns um 9 Uhr.

Wann beginnt die Badesaison?

Wir öffnen erstmals am Sonntag, 28. Mai. An dem Tag wird es bei kostenlosem Eintritt ein Familienbaden mit Kaffee und Kuchen geben.

Der Verein hat großen Anteil daran, dass das Bad zur Eröffnung glänzt. Inwiefern beteiligen sich die Mitglieder am laufenden Betrieb?

Wir veranstalten zum Beispiel am 26. Juni eine Beachparty, und mit dem Erlös beteiligen wir uns am Unterhalt des Bads. Außerdem sind wir verpflichtet, neben unserem ehrenamtlichen Bademeister immer mindestens eine Badeaufsicht zu stellen. Das zu leisten, ist eine sehr große Herausforderung.

Warum?

Wir haben an die 570 Mitglieder, doch als Badeaufsicht stehen davon nur rund 100 Personen zur Verfügung. Es ist nicht gerade einfach, alle Schichten an den etwa 100 Badetagen zu besetzen. Hier wären weitere Freiwillige hilfreich.

Wie kann man Badeaufsicht werden?

Aus versicherungstechnischen Gründen muss man Mitglied im Verein sein. Ideal wäre es, wenn man Rettungsschwimmer ist, aber das ist kein Muss. Es reicht, wenn man schwimmen kann und aufmerksam ist. Denn gerade an heißen Tagen, wenn viel Getümmel ist, trägt die Badeaufsicht eine große Verantwortung.

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