„Es gibt schon einige Ideen“

Von fragen Lukas Huber Erstellt: 7. Dezember 2017, 00:00 Uhr
„Es gibt schon einige Ideen“ Bernd Obermeier ist Revierförster in Ötisheim

Bernd Obermeier

Der Ötisheimer Revierförster hat in der Gemeinderatssitzung am Dienstag den Forstwirtschaftsplan für 2018 vorgestellt. Dabei kündigte er auch Erweiterungen im Barfußpfad an.

Welche Erweiterungen sind im Barfußpfad im kommenden Jahr geplant?

Wir setzen im Barfußpfad grundsätzlich in jedem Jahr kleine Erweiterungen um, damit die Attraktivität erhalten beziehungsweise noch vergrößert wird. Das können etwa neue Spielgeräte, aber auch Stationen sein. Für 2018 gibt es schon einige Ideen seitens der Bevölkerung, der Gemeindeverwaltung und auch der Forstmitarbeiter. Was wir am Ende umsetzen, kann ich derzeit noch nicht sagen, weil unsere Kräfte gerade für den Holzeinschlag gebunden sind. Außerdem wollen wir uns auch den Überraschungseffekt vorbehalten.

Welche Arbeiten fallen für die Waldarbeiter sonst an, um die Attraktionen in Schuss zu halten?

Wir kontrollieren zweimal pro Jahr, ob die Bäume am Rand der Wege noch standsicher sind oder ob herabfallende Äste eine Gefahr darstellen könnten. Im letzten Jahr etwa mussten einige Bäume gefällt werden. Außerdem müssen auch die Stationen immer wieder erneuert werden.

Wie viele Stationen gibt es derzeit?

Aus meiner Sicht sind es ungefähr 25. Wie viele es genau sind, kann ich aber nicht definieren, weil es auch ein wenig darauf ankommt, was jeder Einzelne als eine Station empfindet.

Als beliebteste Attraktion haben Sie vor etwa zweieinhalb Jahren den Matschpfad genannt. Ist das noch immer so?

Ja, das ist nach wie vor so. Er ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt, weil sie sich dort einmal so richtig einmatschen können. Ich sehe es aber auch in den Gesichtern der Erwachsenen, dass ihnen die Station Spaß macht.

Wann öffnet der Barfußpfad üblicherweise?

Offiziell hat er von Mai bis Oktober geöffnet. Im Winter ist es aber nicht verboten, ihn zu gehen. Trotzdem herrscht fast Nullbetrieb, wenn es kalt ist.

Es soll ja gesund sein, ihn zu begehen.

Da kann ich Ihnen keine wissenschaftliche Expertise geben. Man sollte es aber einfach einmal ausprobieren und schauen, wie es wirkt. Über die einzelnen Stationen zu laufen, kommt, finde ich, einer Fußreflexzonenmassage gleich.

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