„Einmalig in Württemberg“

Von fragen Carolin Becker Erstellt: 15. Mai 2019, 00:00 Uhr
„Einmalig in Württemberg“ Cornelia Schuler vom Freundeskreis der Waldenser Pinache und Serres

Cornelia Schuler

Der Freundeskreis der Waldenser Pinache und Serres lädt am Sonntag, 19. Mai, in Serres zu einer ganz besonderen Wanderung ein.

Worum geht es bei der Wanderung?

Wir in Serres haben sehr, sehr viele Flurnamen, die noch welsch klingen. Das ist, würde ich sagen, einmalig in Württemberg. Daher die Einladung zur Wanderung mit Ludwig Gille, der ein profunder Kenner dieser Flurnamen ist. Wir hatten schon zweimal diese Wanderung angeboten, und jedes Mal waren es circa 90 Teilnehmer. Das zeigt uns, dass das Interesse groß ist.

Der Wanderführer wird vermutlich mehr als die Namen erläutern, oder?

Ja, Herr Gille weiß noch einige Erinnerungen und Anekdoten zu berichten. Auch aus eigener Erfahrung, da er vor langer Zeit ebenfalls Landwirt war und die Felder bewirtschaftete.

Wie ist der Ablauf des Tages?

Wir starten um 13 Uhr am Vereinsheim und hoffen natürlich auf viele Teilnehmer. Dann wandern wir etwa zwei Stunden in Richtung Mönsheim. Anschließend gibt es im Vereinsheim Gelegenheit für Kaffee und Kuchen, Getränke und so weiter. Da es dieses Mal eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Männergesangverein Serres ist, haben die Teilnehmer Gelegenheit, sich vor der Wanderung mit Weißwurst und Brezeln zu stärken. Ab 15 Uhr übernehmen die Waldenserfreunde die Bewirtung.

Für wen ist die Wanderung geeignet?

Es gibt keine Schwierigkeitsgrade, so dass auch ältere Teilnehmer diese Wanderstrecke gut bewältigen können.

Was geschieht mit dem Erlös der Veranstaltung?

Wir unterstützen mit dem Erlös die Reparatur der Schaltanlage in der Kirche von Serres. Im Juni vergangenen Jahres gab es einen Schwelbrand in der Elektroanlage, so dass wir erst seit zwei Wochen den Gottesdienst in der Waldenserkirche feiern können.

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