„Die Gefahr ist immer da“

Von fragen Lukas Huber Erstellt: 6. Dezember 2018, 00:00 Uhr
„Die Gefahr ist immer da“ Markus Klein ist Kämmerer der[[br]]Gemeinde Sternenfels

Markus Klein

In den vergangenen Jahren wurde der Haushalt der Gemeinde Sternenfels immer relativ spät verabschiedet. Wie manche Räte gewünscht hatten, soll sich das in Zukunft ändern.

Wie laufen Ihre Vorbereitungen für den Gemeinde-Etat des kommenden Jahres?

Die laufen sehr gut. Ich bin schon beinahe fertig damit.

Wie ist der Zeitplan bis zur Verabschiedung abgesteckt?

Die Einbringung erfolgt in der Gemeinderatssitzung kurz vor Weihnachten, am 20. Dezember. Am 17. Januar wird sich der Gemeinderat in einer außerordentlichen Sitzung darüber beraten. Die Verabschiedung ist am 31. Januar angedacht.

Die erfolgte in der näheren Vergangenheit immer deutlich später – in diesem Jahr Ende Februar –, und manche Räte forderten einen früheren Termin. Die dürften sich jetzt freuen.

Richtig. Ich hätte die Planung sogar noch etwas früher fertigbekommen, aber vor dem 20. Dezember ist keine Sitzung anberaumt.

Was sind denn die größten Investitionen, die im kommenden Jahr anstehen?

Der größte Brocken geht in Maßnahmen am Kanalnetz, wozu auch die Ertüchtigung von Regenüberlaufbecken und der Pumpstation hinter dem Freibad gehört. Dafür sind insgesamt rund 760000 im Etat eingeplant. Die zweite größere Investition, die wir tätigen müssen, ist das neue Feuerwehr-Löschfahrzeug, das 2020 das alte der Abteilung Diefenbach ersetzen soll. Kostenpunkt: 400000 Euro. Und dann gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Maßnahmen, die auch Ausgaben erfordern.

In der Rücklage liegen derzeit rund 1,7 Millionen Euro. Wie viel nehmen Sie mit ins neue Jahr?

Es ist eigentlich noch eine Entnahme von etwa 668000 Euro geplant, aber die brauchen wir wahrscheinlich nicht in voller Höhe. Um wie viel wir die Rücklage am Ende erleichtern müssen, wird sich demnächst noch herausstellen.

Die angespannte Finanzlage hat sich zuletzt auch dank sprudelnder Gewerbesteuern verbessert. Sehen Sie nicht die Gefahr, dass diese Einnahme wegbricht und der Haushalt so wieder in Schieflage geraten könnte?

Die Gefahr ist immer da, weil man nie genau weiß, wie sich die Wirtschaft entwickelt. Daher plane ich die Gewerbesteuereinnahmen in 2019 vorsichtig und in ähnlicher Höhe wie 2018. Damals waren es 1,25 Millionen Euro.

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