„Bierkeller könnte bald genutzt werden“

Von fragen Theresa Mammel Erstellt: 7. Januar 2019, 00:00 Uhr
„Bierkeller könnte bald genutzt werden“ Roland Straub vom Lienzinger Bierkeller- und Kulturverein

Roland Straub
Der Mitbegründer des Lienzinger Bierkeller- und Kulturvereins äußert sich zur Entwicklung des Vereins.

Die Erstverkostung der Bier-Edition „Lienzinger Bräu“ konnte im Herbst nicht stattfinden. Was sind die Schwierigkeiten im Verein?

Wir sind auf dem Papier 30 Mitglieder, jedoch bleibt die meiste Arbeit an wenigen Einzelnen hängen. Wir brauchen im neuen Jahr viele aktive Helfer, um die kommenden Herausforderungen zu stemmen.

Was hat sich seit der Gründung getan?

Auch wenn es langsam vorangeht, sind wir auf einem guten Weg. Wir haben viel bürokratische Arbeit geleistet und für die Zukunft notwendige Maßnahmen in die Wege geleitet. Am Dienstag, 8. Januar, kommt ein Gutachter, um die Situation des Bierkellers zu überprüfen, damit bald mit den für die Nutzung notwendigen Reparaturarbeiten begonnen werden kann. Was das Lienzinger Bräu betrifft: Unsere Partnerbrauerei Engelbräu hat im Dezember einen ersten Sud mit Wildhopfen gebraut, den wir Anfang Februar in Crailsheim verkosten werden.

Welche Ziele wollen sie 2019 erreichen?

Wir möchten in all unseren Vorhaben Fortschritte erreichen. Wenn mit dem Gutachten alles glatt läuft, soll sich am Bierkeller bautechnisch so viel tun, dass er vielleicht schon Ende des Jahres, spätestens 2020, als Kulturstätte mit kleiner Bühne genutzt werden kann. Da setzen wir unsere Hoffnung auch auf eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Konkret steht am Gelände um den Bierkeller im Januar ein Arbeitseinsatz an, bei dem die gefährdenden Bäume gefällt werden. Für die Einrichtung eines Hopfengartens soll bald ein Grundstück gefunden und der Garten mit Infotafeln ausgestattet werden. Außerdem soll bereits im Februar das Lienzinger Bräu an den Markt gehen. Für September haben wir eine große Wildhopfenernte geplant, bei der wir dann wirklich auf viele helfende Hände und die Unterstützung des ganzen Dorfes angewiesen sind.

Eigene Biermarke, Wildhopfengarten, Kulturstätte. Haben Sie sich mit den drei großen Projekten vielleicht auch zu hohe Ziele gesteckt?

Dann hätte ich mir diese Frage schon mein ganzes Leben lang stellen müssen. Die Projekte hängen ja auch zusammen. Wir müssen jetzt vorankommen und erste Erfolge erleben, damit wir den Rückhalt der Bevölkerung haben.

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