Wegen Sicherheitsabstand: Mann rastet in Pforzheimer Supermarkt aus

Erstellt: 25. März 2020, 13:36 Uhr

Pforzheim (pol). Wegen eines aggressiven 60-Jährigen war am Dienstagvormittag die Polizei in einem Pforzheimer Lebensmittelgeschäft gefordert. Der Mann hatte sich geweigert, den Sicherheitsabstand einzuhalten, der zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus dienen soll.

Wie das Präsidium Pforzheim berichtet, bat die Kassiererin des Ladens an der Hohenzollernstraße den Kunden sowie seinem 32 Jahre alten Begleiter gegen 10.50 Uhr, den Mindestabstand einzuhalten, um das Ansteckungsrisiko für andere zu minimieren. Darauf reagierte der 60-Jährige sofort aggressiv, indem er lautstark seinem Ärger Luft machte.

Die Kassiererin rief einen 21-jährigen Security-Mitarbeiter, der die Situation klären sollte. Doch der renitente Kunde zeigte sich weiterhin nicht einsichtig, weshalb der Sicherheits-Mitarbeiter ihn aufforderte, den Laden zu verlassen. Der Begleiter folgte der Anweisung, der Ältere blieb im Geschäft. Es entwickelte sich ein Gerangel, bei dem der 60-Jährige versuchte, den 21-Jährigen mit der Faust zu schlagen. Der wehrte sich und brachte dem Kunden leichte Verletzungen bei.

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