Vermisster Junge wieder zu Hause

Hinweis aus der Bevölkerung

Erstellt: 3. Dezember 2012, 00:00 Uhr

Pforzheim (pol/lsw). Erleichterung in Pforzheim: Der seit Donnerstagmorgen vermisste zwölfjährige Konrad Pakusa ist wohlbehalten zu seiner Familie zurückgekehrt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, habe der Junge in einer ersten Befragung angegeben, die Zeit bei einem Freund verbracht zu haben.

Fieberhaft und mit einem Großaufgebot war zuvor nach dem Jungen gesucht worden, der am Donnerstagvormittag die elterliche Wohnung verlassen hatte, in seiner Schule aber nicht angekommen war. Die Polizei, die zwar nicht von einer Straftat ausging, aber eine Gefährdung des Jungen befürchtete, hatte unter anderem einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera und Suchhunde – auch aus Landau angeforderte Bluthunde – eingesetzt sowie in der Pforzheimer Innenstadt Flugblätter verteilt. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, war am Samstagmittag eigens eine Pressekonferenz angesetzt worden.

Die breit angelegte Öffentlichkeitsfahndung habe schließlich zu dem entscheidenden Hinweis aus der Bevölkerung geführt, hieß es am Sonntag. Der Junge sei am Samstagabend von Beamten der zwölfköpfigen Ermittlungsgruppe „Suche“ in Pforzheim aufgegriffen und seinen Eltern übergeben worden.

Wohl wegen eines Streits über Probleme in der Schule habe der Junge nicht nach Hause gewollt. Die Befragung von Freunden und Verwandten hatte zunächst keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Zwölfjährigen erbracht. Ob dabei wissentlich Falschaussagen gemacht worden seien, sei unklar, sagte ein Polizeisprecher. Seinen Angaben zufolge übernimmt die Staatskasse die Kosten für die Suchaktion. Dem Jungen drohe seitens der Polizei keine Strafe.

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