Familienvater stürzt sich in die Tiefe

Verzweiflungstat gibt Rätsel auf

Erstellt: 13. Juni 2018, 12:02 Uhr

Pforzheim (pol). Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 33-jähriger Familienvater erlitten, der sich am frühen Mittwochmorgen in einem Mehrfamilienhaus an der Sternstraße in Pforzheim aus einem Fenster im dritten Stock gestürzt hat. Der Grund, teilte die das Polizeipräsidium Karlsruhe mit, sei noch unklar.

Nachbarn meldeten kurz vor 2 Uhr, dass sie aus der Wohnung des Mannes Schreie wahrgenommen hätten. Wie die Polizei mitteilte, seien Beamte des Reviers Pforzheim-Nord kurze Zeit später vor Ort gewesen, wo zunächst zwei größere, mutmaßlich gefährliche Hunde in einem Nebenzimmer hätten weggesperrt werden müssen. Diesen Moment habe der unbekleidete Mann genutzt, um in den Flur zu laufen und von dort durch ein geöffnetes Fenster in die Tiefe zu springen. Er schlug nach Polizeiangaben auf dem Betonboden auf.

Trotz schwerster Verletzungen sei der 33-Jährige zunächst nicht zu beruhigen gewesen und habe um sich geschlagen. Die Rettungskräfte brachten den Vater eines eineinhalbjährigen Kleinkindes in ein Krankenhaus. Aufgrund der festgestellten Verhältnisse, heißt es im Polizeibericht, sei das Kleinkind vom Jugendamt in Obhut genommen worden, während die Lebensgefährtin, die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, dort geblieben sei.

Mit den weiteren Ermittlungen wurde das Kriminalkommissariat Pforzheim betraut, das sich bemüht, die Hintergründe für das Verhalten des Mannes zu ermitteln.

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