Aufarbeiten

Von Lukas Huber Erstellt: 29. Juli 2019, 00:00 Uhr
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Vereine sind in der Pflicht

Der Fußball lebt von Emotionen, ohne sie wäre er tot. Wenn es in einem Stadtturnier aber zu einer Schlägerei mit Verletzten kommt, dann ist der Bogen weit überspannt worden. Gewalt hat im Sport nichts zu suchen, zumal auch immer viele Kinder und Jugendliche an der Bande stehen.

Die Frage , wer Schuld an dem Streit am Sonntag hat, konnte niemand klar beantworten, sie ist aber auch zweitrangig. Fakt ist, dass nicht „die“ Großglattbacher oder „der“ Türkische SV an den Pranger gestellt werden dürfen. Wie so oft, wenn es zu solch unschönen Szenen auf oder neben dem Platz kommt, sind es einzelne, die ihre Emotionen nicht im Griff haben. Leiden müssen am Ende aber alle darunter.

Bleibt zu hoffen, dass die Polizei aufklärt, welche Akteure die Verantwortlichen für den Negativhöhepunkt beim Stadtpokal-Turnier 2019 sind. Doch angesichts der chaotischen Zustände, die auf dem Feld geherrscht haben, dürfte das schwierig werden. Auf alle Fälle sollten aber die Vereine den Vorfall intern aufarbeiten und entsprechende Konsequenzen ziehen. Denn es liegt im Interesse aller, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt.

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