Welle bei Müller-Fleisch wirkt nach

SPD-Sprecher fordern Übernahme aller Corona-bedingten Kosten durch das Unternehmen

Erstellt: 30. Juni 2020, 19:35 Uhr
Welle bei Müller-Fleisch wirkt nach Die aktuelle Corona-Karte für die Region. Grafik: Mühlacker Tagblatt

Pforzheim/Enzkreis (pm). Mit nur zwei neuen Fällen in Pforzheim und einem in Neulingen bleibt die Lage in der Region, was weitere Corona-Infektionen betrifft, nach wie vor ruhig.

Derweil wirken die Ereignisse bei Müller-Fleisch, wo sich mehr als 400 Lohnarbeiter angesteckt hatten, nach.

In einer Mitteilung vom Dienstag forderte die regionale SPD nochmals die volle Übernahme aller Kosten, die im Zusammenhang mit der Infektionswelle stehen, durch das Birkenfelder Unternehmen. Es könne nicht sein, dass jetzt ein „Kosten-Bingo“ zulasten der Allgemeinheit beginne. Hier sei auch die Landesregierung gefordert.

Die SPD-Sprecher wiesen darauf hin, dass in der Region rund 1000 Menschen einen von Katja Mast initiierten Aufruf unterschrieben hätten.

„Wir bleiben dabei: Geschäftsmodell und Infektionsgeschehen hängen zusammen. Deshalb ist aus unserer Sicht auch klar, wer die gesamte Rechnung bezahlt“, ließ Mast in einer gemeinsamen Erklärung mit den Landtagsabgeordneten Daniel Born und Jonas Weber, dem Fraktionschef im Kreistag, Hans Vester, und dem Fraktionsgeschäftsführer der Pforzheimer SPD-Gemeinderatsfraktion, Ralf Fuhrmann, verlauten.

Diese Kostenübernahme beinhalte die Aufwendungen für Tests und Quarantäne „plus, was noch auf dem Zettel steht“, so die SPD-Vertreter.

Weiterlesen

WFG bietet Beratertag über EU-Förderprogramme an

Enzkreis (pm). Die Wirtschaftsförderung (WFG) Nordschwarzwald bietet für Unternehmer der Region eine kostenlose Erstberatung zu Fördermöglichkeiten an. „An innovativen Unternehmen mangelt es im Nordschwarzwald definitiv nicht“, so Melissa Schwab, Referentin… »