We feed the dreams

Von Mirjam Schellinger Erstellt: 10. Mai 2013, 17:29 Uhr
We feed the dreams We feed the dreams

Darf ich vorstellen? Das ist Herr Meier. Herr Meier ist begeisterter Bauernhof, sowie Fleisch-Fan. Um sich das Ganze mal aus der Nähe anzuschauen, besucht Herr Meier einen Mastbetrieb. Herr Meier ist ein in Erfüllung gegangener Traum, den die Fleischproduzenten immer versuchen zu ertäumen.

Hier ein realistischer Blick auf unsere Konsumwelt:

„Nein, und dieser riesen Stall – wunderbar! Da habens‘ die Schweinchen aber gut: Gaaaanz viel zu Fressen und immer schön kuschelig warm. Mei, ist das schön. Nicht arbeiten und sich nicht bewegen. Nein, sie können den ganzen Tag nur auf der faulen Haut liegen, schlafen und fressen. Ja und die Ringelschwänzchen, die brauchen die ja sowieso nicht. Ach ja, und dann die schöne Autofahrt. Da sehn‘ sie mal ein bisschen was von der Welt, gell?

Und ja, der Schlachthof macht das ja auch ganz human mit ein bisschen pieksen und dann ein glatter Schnitt und fertig ist mein Schnitzel. Man wäre doch gerne ein Schweinchen!“

( 1. Ausgabe, 05/2012)

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