Parkour – Adrenalin Kick für Arme oder Kunst des Jahrhunderts?

Von Christin Braun Erstellt: 10. Mai 2013, 17:26 Uhr
Parkour – Adrenalin Kick für Arme oder Kunst des Jahrhunderts? Parkour – Adrenalin Kick für Arme oder Kunst des Jahrhunderts?

Über Bänke, Mülltonnen und sogar Hochhäuser springen, ohne diese Dinge zu verändern oder zu beschädigen, das sind die Regeln für sogenannte „Traceuers“. Ihr gemeinsames Hobby ist die in den 80er Jahren gegründete Sportart „Parkour“.

David Belle bezeichnete Parkour als Kunst, wobei das Ziel die Überwindung verschiedener Hindernisse mit eleganten und geschmeidigen Bewegungen war. Inzwischen hat es sich von der Kunst zur Sportart entwickelt, für die es sogar Wettkämpfe gibt. Auch wenn einige Parkour als Kunst und andere eher als Sportart ausüben, sind die Regeln in beiden Fällen gleich: Anstatt (wie normale Menschen!!) Straßen und Wege zu benutzen um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen, nehmen die Traceurs immer den kürzesten Weg von A nach B.

Dazu müssen Hindernisse wie Blumenbeete, Zäune, Mauern, Garagen usw. überwunden werden, wobei ein zentraler Grundsatz beim Parkour darin besteht, sich nicht zu überschätzen um sich nicht zu verletzen. Letzeres ist einer der beiden Gründe für die zahlreiche Kritik an der Sportart. Außerdem ist die Legalität von Parkour sehr umstritten. Trotz allem wird Parkour immer beliebter, nicht zuletzt duch zahlreiche Filme. Auch andere Medien wie Musikvideos, Werbespots und Videospiele tragen zur steigenden Beliebtheit von Parkour bei.

Also, nicht erschrecken wenn plötzlich eine wildfremde Person neben euch vom Himmel fällt, es ist sicherlich nur ein Traceur auf dem Weg zu seinem Ziel 😉

( 1. Ausgabe, 05/2012)

 

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