Mitfiebern bis zum Schlusspfiff

Public Viewing Organisatoren freuen sich auf die letzten WM-Spiele auf dem Kelterplatz

Von Ulrike Stahlfeld Erstellt: 7. Juli 2014, 00:00 Uhr
Mitfiebern bis zum Schlusspfiff In ihrem „Wohnzimmer“ mit überdimensionalem „Fernseher“: Bernd Huber (li.) und Jürgen F. Heinz freuen sich, dass es beim Public Viewing der Fußballweltmeisterschaft auf dem Kelterplatz bis zum Schluss spannend bleibt. Foto: Stahlfeld

Mühlacker. Sie hatten nicht wirklich an einem Weiterkommen von Deutschland gezweifelt. Und so geht nach dem Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Freitag über Frankreich für Bernd Huber und Jürgen F. Heinz das Public Viewing auf dem Kelterplatz in Mühlacker mit Schwung in Richtung Finale.

Die deutsche Nationalmannschaft lebt seit Wochen ihr ganz eigenes Leben in ihrem brasilianischen Camp. Kaum anders geht es den beiden Organisatoren des Public Viewings in Mühlacker. Auch bei Huber und Heinz herrscht für vier Wochen Ausnahmezustand. Der Kelterplatz ist mit dem Anpfiff der Fußballweltmeisterschaft quasi zu ihrem Wohnzimmer geworden. „Und zum Schlafzimmer“, wie Heinz mit einem Schmunzeln anfügt.

Hätten die deutschen Fußballer am Freitag die Heimreise antreten müssen, dann hätten das Huber und Heinz nicht nur in sportlicher Hinsicht zutiefst bedauert. „Dann wäre hier auf dem Platz tote Hose gewesen“, stellt Heinz klar. Huber: „Dann wäre die Stimmung vorbei gewesen.“

Stattdessen darf weiter mitgefiebert werden. „Die Konstanz ist da“, tippt Huber auf den Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Brasilien am kommenden Dienstag. „Die Brasilianer sind geschwächt“, stellte er optimistisch fest und dreht die Wurst auf dem Grill um. Es läuft gerade das Spiel Belgien gegen Argentinien und auf dem Kelterplatz ist es relativ ruhig. Das wird sich am Dienstag einmal mehr komplett ändern, wenn um 22 Uhr die nächste Partie mit deutscher Beteiligung angepfiffen wird. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 500 Besuchern. Bis 1 Uhr am nächsten Morgen darf auf dem Kelterplatz gefeiert – oder gelitten werden. Auch die Tiefgarage ist so lange geöffnet. „Wir haben noch vier Spiele und die deutsche Elf ist noch zweimal dabei“, macht Heinz die positive Rechnung für die Organisatoren auf. Am Sonntag beim Finalspiel ist um 24 Uhr auf dem Kelterplatz Schluss. Wer bei dieser Partie auf dem Platz steht, ist zwar noch offen. In einem Punkt jedoch sind sich die beiden Organisatoren schon heute sicher: „Wenn Deutschland Weltmeister wird, dann gibt es auch fünf Minuten nach zwölf Uhr noch ein Bier – da wird wohl keiner was dagegen haben.“

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