Zu hoher Luftdruck

Erstellt: 2. September 2019, 00:00 Uhr

Zum Klimawandel:

Unsere Wälder trocknen aus: Diese Nachricht von Ministerpräsident Winfried Kretschmann sollte ihn als Grüner eigentlich in Panik versetzen. Aber nicht nur den Herrn Kretschmann, sondern alle Bürger geht diese Nachricht etwas an. Das bisschen Regen, das zurzeit bei uns noch runterkommt, reicht gerade, um das Gras noch grün zu halten. Wenige Zentimeter tiefer ist die Erde nur noch trocken.

Die Ursache dieser Wetterentwicklung ist der ständige viel zu hohe Luftdruck. Seit Ende der 1980er Jahre ist dieser durchschnittliche Luftdruck ständig gestiegen. Jeder, der ein Barometer hat, konnte diese Entwicklung bis zum heutigen Tag verfolgen. Der Landregen, den wir uns wünschen, kommt nur bei niedrigem Luftdruck. Diese großflächigen Tiefdruckgebiete gibt es bei uns nicht mehr. In einer Fernsehmeldung vom 23. August 2019 berichtet ein Landwirt aus Ostdeutschland, dass bis zu 1,80 Meter Tiefe alles trocken ist. Die Ursache dieses viel zu hohen Luftdrucks ist der ständig steigende Luftverkehr. Die Menge dieser Riesenflieger durchlöchert und unterbricht die Lufthülle unserer Erde ständig und ermöglicht damit den Luftdruckanstieg, der wiederum unsere Wetterbildung verändert. Damit nicht genug, der Anstieg der CO2-Werte vom Boden wird durch die Verbrennung der Flugzeugantriebe aus der Luft noch verstärkt, und so wird aus einer technischen Hochentwicklung zum Schluss eine gesellschaftliche Katastrophe. Ob die Politik die Kraft hat, hier etwas zu verändern, bleibt die Frage, denn gerade für die Politiker ist das Flugzeug doch ein Heiligtum.

Heinz Hollstein, Ötisheim

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