Unrentabel

Erstellt: 3. August 2018, 00:00 Uhr

Zu „Windkraft: CDU-Räte machen sich ein Bild“ vom 31. Juli:

Die CDU-Fraktion wird nicht bei allen 25 Standorten für Windräder, die vom Regionalverband auf Weisung der grüngeführten Landesregierung festgelegt wurden, zustimmen; in Heimsheim nicht für den Standort Pf 14 Reissach.

Auf Gemarkung Mühlacker muss den Planungen für den Standort Moosach/Tiefenweg bei Großglattbach aus nachstehenden Gründen Einhalt geboten werden: 22 Hektar Bürger- und Gemeindewald werden größtenteils abgeholzt, der von der Landesregierung festgelegte Abstand der Windräder von 700 Metern zur Wohnbebauung wird nicht eingehalten. Die bayerische 10-H-Regel ist deutlich bürgerfreundlicher, sie basiert auf einem Abstand nach Höhe der Windräder – mindestens zehnmal so weit, wie die Anlage hoch ist –, dies bedeutet mindestens den doppelten Abstand wie in Baden-Württemberg.

Windräder können im Moosach nicht rentabel betrieben werden, aber mit dem Zuschuss von der EEG-Zwangsabgabe und eventuell einem Zuschuss der Landesregierung wird ein kommerzieller Betreiber einsteigen. Durch solche Anlagen wird die EEG-Abgabe auf die Kilowattstunden weiter nach oben gehen, es werden unnötig Kunden geschröpft, wenn man hört, dass an der Nordsee/Ostsee dort nicht benötigter Strom vergeudet wird. Die Politiker müssen sich endlich einsetzen für leistungsfähige Stromleitungen bis nach Baden-Württemberg, aber es gibt diesbezüglich kaum eine Initiative.

Adolf Reutter, Mühlacker

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