Sinnfreie Pläne für Lienzinger Tor

Erstellt: 4. Dezember 2018, 00:00 Uhr

Zum Artikel „Lienzinger Tor soll bebaut werden“ vom 30.November:

Um an Geld zu kommen (löbliche Gedanken), das man für den Bau einer neue Stadthalle benötigt, will man aus der Fläche am Lienzinger Tor Bauplätze machen, die man dann an Häusle-Bauer verkauft. Dann kommt man aus lauter Verzweiflung auf diese grandiose Idee mit Ankündigung als großen Wurf in der Zeitung. Wer von den Ideengebern hat schon mal dauerhaft direkt an einer gut befahrenen Eisenbahnlinie gewohnt, und auf der anderen Seite die gut befahrene Lienzinger Straße?

Wegen des starken Verkehrs soll diese Straße jetzt mit Tempo 30 entschärft werden. Oder geht man davon aus, dass dieser Verkehr dann über die V7 läuft und nicht stört? Die neuen Hausbesitzer können dann schalldichte Fenster einbauen – und das sowohl zur Bahnseite wie auch zur Straßenseite. Das ist dann die tolle Wohngegend – Lüftung durch Dachfenster nach oben. Noch besser ist dann die Idee, die entfallenden Parkmöglichkeiten ins Ziegelei-Areal zu verlegen, das man gerade erst für sieben Millionen Euro gekauft hat.

Wir sind ja alle von der Politik aufgefordert, möglichst den Verkehr auf der Straße zu reduzieren und P&R-Möglichkeiten nutzen. Der Fußweg vom Ziegelei-Areal zum Bahnhof ist ja nicht weit. Dort sollten doch Großmärkte angesiedelt werden und dahinter dann ein Wohngebiet entstehen. Ist diese Planung schon wieder ad acta gelegt, weil sich kein Ankermieter oder Investor findet? Wer diese Folge-Logik versteht, muss noch erst geboren werden oder man klärt uns auf.

Harry Walbersdorf, Mühlacker

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