„Sender bleibt am Steuerzahler hängen“

Erstellt: 12. November 2018, 00:00 Uhr

Zum Artikel „Sender: Behörde prüft Kostenaufstellung des SWR“ vom 10.November:

Vor zwei Jahren wurde im MT noch eine Summe von 800000 Euro genannt, die sofort für die längst überfällige Generalsanierung des Sendemastes aufzubringen sei. Die jährlichen Folgekosten wurden mit 140000 Euro veranschlagt. Dass der Förderverein diese Summe auf 80000 Euro reduziert hat, ist aus verständlichen Gründen nachvollziehbar, auch, dass die jährlichen Teuerungsraten verschwiegen werden. Die Stadt hat 25000 Einwohner, davon haben sich gerade mal etwa 140 zu einem Förderverein zusammengeschlossen. Wie viele davon bleiben, wenn der jährliche Beitrag fällig wird und alle zwei Jahre Teuerungszuschläge dazukommen, kann sich jedermann selber ausrechnen. Was dann kommt, ist abzusehen. Warum sollen wir zahlen? Das soll gefälligst die Stadt übernehmen, denn das Denkmal gehört allen. Damit bleibt es dann wie immer am Steuerzahler hängen und damit an jedem Bürger, der schon mit seinen Rundfunkgebühren in der Pflicht ist.

Zu den Events auf dem Gelände des Senders, die zur Finanzierung dienen sollen, müssten zuerst die Bewohner der Höhenlagen von Dürrmenz, Stöckach, Ulmer Schanz, aber vor allem die Patienten des Krankenhauses befragt werden, wenn diese in lauen Sommernächten von ein paar Tausend Watt Musikleistung beschallt werden. Deshalb kann man nur hoffen, dass der SWR sich seiner Verantwortung gegenüber dem Rundfunkbeitragszahler bewusst ist und die richtige Entscheidung baldmöglichst trifft.

Horst Zeuner, Mühlacker

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