Pech gehabt?

Erstellt: 14. Januar 2019, 00:00 Uhr

Zum Leserbrief „Diesel und die Umwelthilfe“ vom 9. Januar:

So einfach lassen sich nach Meinung des Autors der Betrug der Autoindustrie und die Umweltverschmutzung durch Stickoxide lösen: Man verbietet einfach die Kontrolle der Deutschen Umwelthilfe mitsamt den Grünen. Nicht die Verursacher sollen sanktioniert und in die Schranken gewiesen werden, sondern möglichst alle Kontrollbehörden.

Was sagen sie zu circa 6000 Toten durch Stickoxide? Haben diese Menschen Pech gehabt? Ich dagegen halte Kontrollbehörden in einer funktionierenden Demokratie für unerlässlich und überaus wichtig. Es muss ein generelles Umdenken, was Mobilität betrifft, stattfinden. Ein ausgeklügeltes Park-and-ride-System und ein verbessertes Nahverkehrskonzept könnten die Innenstädte entlasten, anstelle der Parkhäuser und Parkplätze könnte dringend benötigter Wohnraum geschaffen werden. Sie könnten Ihr Bewusstsein erweitern und einmal nach Kehl fahren. Dort können sie mit einem Park-and-ride-Ticket den öffentlichen Nahverkehr nutzen und mit bis zu weiteren sieben Personen nach Straßburg hin- und zurückfahren. Um die Umwelt zu schonen, können sie auch in der ARD-Mediathek den „Plusminus“-Beitrag vom 9. Januar ansehen.

Das Beispiel von Straßburg sollte doch überall in einem hochtechnologisierten Land wie Deutschland ebenfalls möglich sein. Wie heißt es so schön: „Man wird alt wie eine Kuh und lernt halt immer noch dazu.“

Georg Zdunek, Maulbronn

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