Nicht berücksichtigt

Erstellt: 1. August 2018, 00:00 Uhr

Zu: „Gemeinderat beschließt Lärmaktionsplan“ vom 27. Juli:

Um die Umgebungslautstärke abzuschwächen, ist für Schmie ein Lärmschutzwall vorgesehen und für die Ortsdurchfahrt sowie am westlichen Eingang von Maulbronn die Senkung des Tempos. Zaisersweiher ist natürlich nicht berücksichtigt. Wie immer.

Die Anwohner fühlen sich hier im Stich gelassen. So viel Ignoranz seitens der Behörden ist wie ein Schlag ins Gesicht angesichts des beschlossenen Aktionsplans für Maulbronn. Herr Felchle hat in der Gemeinderatssitzung betont, dass Lärmreduktion am besten durch Geschwindigkeitsverringerung funktioniert. Richtig erkannt, Herr Felchle. Genau das fordern die Anwohner der Diefenbacher Straße. Nur hier sind Herrn Felchle beide Hände gebunden und außerdem passieren dort quasi null Unfälle. Wie hoch die Unfallzahlen in Schmie oder dem westlichen Eingang von Maulbronn sind, war beim Beschluss des Aktionsplanes wahrscheinlich nicht relevant. Vielleicht wäre es mal an der Zeit, dass Herr Felchle als Bürgermeister von Maulbronn und Herr Müller als Leiter des Straßenverkehrs- und Ordnungsamtes im Enzkreis sich selbst ein Bild vor Ort machen in der Diefenbacher Straße. Nicht nur sich damit rühmen, dass man schließlich nicht untätig ist. Mit Hilfe von Statistikgeräten würden ja häufig Verkehrsmessungen auf der Durchfahrtsstraße beschrieben und wer misst einmal den Lärm?

Wie bereits erwähnt, hat Herr Felchle beim Beschluss des Aktionsplanes betont, dass Lärmreduktion am besten durch Geschwindigkeitsverringerung funktioniert! Warum ist das in Zaisersweiher nicht umsetzbar? Hier rechtfertigt man sich damit, dass einem die Hände gebunden sind. Vielleicht klappt das ja die Hände etwas frei zu bekommen, wenn sich die Herren einmal einen Tag Zeit nehmen, gerne bei uns im Garten bei Kaffee und Kuchen, um die Geräuschkulisse in sich aufzunehmen.

Katrin Haug, Maulbronn

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